Löschzug Hoetmar – Bevölkerungsschutz gewinnt an Bedeutung

Löschzug Hoetmar – Bevölkerungsschutz gewinnt an Bedeutung

Auf viel „normale“ Arbeit blickte der Hoetmarer Löschzug bei der Jahresversammlung zurück, aber es gab auch mehr besondere Einsätze.

Auch Amtsleiter Frank Sölken sowie die Wehrführenden Olaf Schröder, Lars Recker und Christof Amsbeck wurden als Gäste der Jahreshauptversammlung von Einheitsführer Carsten Recker (v. l.) begrüßt.

Zur Jahresversammlung des Löschzugs 4 im Stadtverband der Freiwilligen Feuerwehren Warendorf konnte sich Einheitsführer Carsten Recker am Samstagabend über eine gut gefüllte Hoetmarer Fahrzeughalle freuen, die wie bereits gewohnt für das Zusammentreffen umgewidmet wurde. 

Es kommt auf Engagement auf

Seine Ansprache unterstrich, wie auch die späteren Grußworte des Wehrführers Christof Amsbeck, die Bedeutung des Ehrenamts und stand zugleich sowohl im Zeichen der Ereignisse der vergangenen Wochen als auch der großen weltpolitischen Lage, die beide kaum mehr voneinander zu trennen sind. 

Der Zivil- und Bevölkerungsschutz hätten an Bedeutung gewonnen, unterstrich Recker, der sich nicht scheute, neben den Extremwetterereignissen sogar einen möglichen Verteidigungsfall anzusprechen. „Es geht darum, vorbereitet zu sein“, betonte er. Und das sei man in Warendorf, wie sich angesichts des Hochwassers zum Jahreswechsel gezeigt habe. „Die Rahmenbedingungen sind geschaffen, jetzt kommt es auf das Engagement an“, ermunterte er die Feuerwehrleute, in ihrem Tatendrang nicht nachzulassen.

„Normales Tagesgeschäft“ überwiegt

Anders als die geballte mediale Aufmerksamkeit vermuten lasse, überwiege in der Feuerwehrarbeit allerdings noch immer immer das „normale Tagesgeschäft“. „Aber Ölspuren und Fehlalarme stehen nicht in den Medien“, weiß Recker. Im Jahresbericht 2023 mit Foto-Rückblick, den Nils Tertilt vortrug, waren sie zu sehen: Alle 39 Einsätze mit ihren 1171 Einsatzstunden – vom Fehlalarm bis zum großen Feuer und natürlich auch Aufnahmen von der Hochwasserbekämpfung, an der der Löschzug auch überörtlich beteiligt war. 

Zusätzliche Unterstützung erhält der Löschzug bei zahlreichen Aufgaben sowohl von Mitgliedern der Ehrenabteilung als auch von der sogenannten Unterstützungsabteilung. Ein weiteres starkes Rückgrat sind die Jugend- und die Kinderfeuerwehr, die so viel Nachfrage findet, dass die Warteliste derzeit 18 Kinder umfasst. Über die Aktivitäten dieser jüngsten Mitglieder berichtete Dajana Füllenkemper, deren Jahresrückblick Recker mit den Worten kommentierte: „Das ist der Grundstein für die eine oder andere Feuerwehrkarriere.“ 

Nachwuchs Rückgrat der Wehr

Einen großen Schritt auf dieser Karriereleiter machten Finn Ohlmeier, Jan Sickman, Patrick Aufderheide, Arian Starp und Sönke Mense an diesem Abend. Die bisherigen Mitglieder der Jugendfeuerwehr wurden in den Löschzug Hoetmar aufgenommen.

 

Quelle: Die Glocke

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