Im besten Fall herrscht Langeweile

Im besten Fall herrscht Langeweile

„Wenn wir Langeweile haben, geht es den Besuchern und Teilnehmern gut“, sagt Christian Erpenbeck. Seit Ende der 1990er-Jahre ist er jährlich als Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Warendorf bei den Bundeschampionaten dabei.

In zwei Teams teilen sich die Einsatzkräfte während des Turniers auf: In der Nähe der Sparkassen-Bühne sitzen vier Feuerwehrmänner in der dort eingerichteten Einsatzzentrale – täglich zwischen 7 und 19 Uhr. Dort dauert eine Schicht sechs Stunden.

Rund um die Uhr sitzen drei Kräfte im Acht-Stunden-Schichtdienst im Stallbereich. Dort, wo die Pferde in Zeltboxen untergebracht sind, sei die Gefahr von Bränden schließlich hoch: „Bei der Masse an Pferden gibt es entsprechend viel Heu und Sägespäne, die gut brennen können“, sagt der 53-Jährige, der auf einige Vorfälle zurückblicken kann: Lastkraftwagen und Autos, die samt Anhänger abgebrannt sind, kleinere Feuer im Wald und auch festgeklemmte Pferde. Aber auch Kleinigkeiten gehören zum Alltag der Feuerwehr bei den Bundeschampionaten dazu. „Es passiert immer was. Und wenn es Schlossaufbrüche sind, weil Reiter ihren Schlüssel verlegt haben“, sagt der Einsatzleiter. Ebenfalls unterstützt die Feuerwehr Warendorf den Rettungsdienst und hilft beispielsweise mit, wenn ein Hubschrauber angefordert werden muss. Dann räumen die Einsatzkräfte das Feld und weisen den Hubschrauber mit ein.

An beiden Quartiersstellen steht zudem ein Feuerwehrauto. Außerdem wird viel Löschwasser vorgehalten. „Im Stallbereich sind es 20 000 Liter“, berichtet Christian Erpenbeck. Und um schnell zu einer Einsatzstelle fahren zu können, hilft das Feuerwehr-Quad. Läuft alles glatt, kommt es nicht zum Einsatz.

Quelle: Die Glocke

Mit Blaulicht: Das Quad der Feuerwehr Warendorf garantiert Schnelligkeit.

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