Großbrand: Löschwasser kommt im Pendelverkehr

Großbrand: Löschwasser kommt im Pendelverkehr

Großbrand auf dem Hof Lütke-Bexten: Ein Gebäude, in dem unter anderem reichlich Stroh gelagert ist, hat aus ungeklärter Ursache zu brennen begonnen. Im Erdgeschoss werden drei Menschen vermisst. Zudem ist die Versorgung mit Löschwasser problematisch, der nahe gelegene Löschteich in Folge anhaltender Trockenheit nahezu leer.

Was sich dramatisch anhört, war am Montag zum Glück nur das Ausgangsszenario einer Feuerwehrübung, an der neben den Löschzügen Einen und Milte auch jeweils ein Fahrzeug aus Freckenhorst und Vohren beteiligt waren.

 

Die Grundzüge der Übung stellte Martin Sudmann den Beteiligten im Einener Gerätehaus vor.

Im Mittelpunkt der Übung stand die Sicherstellung der Wasserversorgung, weshalb die Feuerwehrleute an der Einsatzstelle einen 5000 Liter fassenden Faltbehälter aufbauten, der im Pendelverkehr von mehreren Fahrzeugen mit Löschwasser-Nachschub aufgefüllt wurde.

„Die Löschwasserversorgung wäre hier in der Einener Dorfbauerschaft im Ernstfall ein Problem“, weiß Einens Löschzugführer Christian Schmidt. Die Einrichtung eines Wasser-Pendelverkehrs zum nächstgelegen Hydranten sei da eine wahrscheinliche Option. Zudem sei es im Einsatzfall auch denkbar, zusätzliches Löschwasser aus der Hessel zu fördern. Denn klar ist, dass eine große Menge Löschwasser gebraucht würde, wenn das Gebäude mitsamt des darin gelagerten Strohs tatsächlich in Brand stände.

Zweiter Schwerpunkt der Feuerwehrübung, die Martin Sudmann zusammen mit Tim und Tobias Lienkamp (alle Löschzug Einen) sowie Stefan Mönnigmann und Jonathan Borgmann (beide Löschzug Milte) vorbereitet hatte, war die Menschenrettung. In dem im Brand stehenden Gebäude wurden drei Personen vermisst, die die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz suchten. Ebenfalls entdeckten sie Gasflaschen in dem Gebäude, das im Brand stehen sollte und brachten diese ins Freie.

 

Unter Atemschutz machten sich die Feuerwehrleute an die Vermisstensuche und -rettung.

Nach der Menschenrettung galt der Fokus der Brandbekämpfung. Mit einer Riegelstellung sollte das Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude verhindert werden, zudem wurde ein Löschangriff auf das brennende Gebäude simuliert.

Nach Übungsende trafen sich die Feuerwehr-Mitglieder aus Einen, Milte, Freckenhorst und Vohren im Einener Gerätehaus, um bei kühlen Getränken und Würstchen eine Nachbesprechung der gemeinsamen Übung durchzuführen.

Koordinierten den Einsatz der Wehrleute: (v.l.) Gruppenführer Sven Tegelkamp und Einsatzleiter Christian Schmidt

Quelle: Die Glocke

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