Mehr Platz im Gerätehaus notwendig

Mehr Platz im Gerätehaus notwendig

Auf zusammengerechnet 151 Jahre Feuerwehrerfahrung können Brandinspektor Bernhard Heitmann, Unterbrandmeister Aloys Brüggemann und Hauptfeuerwehrmann Willi Hartmann zurückblicken. Alle drei konnten sich am Freitag im Vohrener Gerätehaus als Dank für 50-jährige Feuerwehrmitgliedschaft über die Sonderauszeichnung in Gold des Verbandes der Feuerwehren in NRW freuen.

Jubilare beim Löschzug Vohren der Feuerwehr Warendorf sind (v.l.) Aloys Brüggemann, Bernhard Heitmann und Willi Hartmann

Es war eine Ehrung, die Bernhard Heitmann eigentlich schon im vergangenen Jahr hätte bekommen sollen, wie Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck weiß. 2020 allerdings hatten die Ehrungen und Beförderungen coronabedingt ausfallen müssen. Umso erfreuter war der Leiter der Feuerwehr, dass er Urkunden und Ehrenzeichen am Freitagabend zusammen mit Olaf Schröder und Lars Recker (beide Wehrführung), den Löschzugführern Michael Laumann und Daniel Micke sowie Bürgermeister Peter Horstmann und dem Ersten Beigeordneten Dr. Martin Thormann im kleinen Rahmen im Gerätehaus überreichen konnte.

„Corona stellt unser Leben auf den Kopf“, machte Amsbeck in seiner kurzen Ansprache deutlich, dass auch der Dienstbetrieb in den sieben Löschzügen des Stadtverbandes weit von einer Normalität entfernt sei und dankte seinen Kameraden dafür, dass sie der Feuerwehr die Treue hielten.

Den Dankesworten schloss sich Bürgermeister Peter Horstmann gern an. „Sie riskieren viel, um Menschen zu retten, Menschen zu helfen und Gefahren vorzubeugen“, würdigte er das Engagement der Feuerwehrleute und deren „bedingungslose Bereitschaft, Mitbürgern ohne Ansehen der Person zu helfen“. Der ehrenamtliche Dienst der Wehrmänner und -frauen sei ganz und gar nicht selbstverständlich: „Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen und zolle Ihnen meinen höchsten Respekt.“

Bürgermeister Peter Horstmann machte seinen Antrittsbesuch beim Löschzug Vohren.

Noch vor Beginn der kleinen Ehrungsfeier nahm sich Horstmann in Vohren Zeit, das Gerätehaus anzuschauen und so aus erster Hand zu erfahren, wie dringend notwendig der für dieses Jahr vorgesehene Anbau ist – nicht zuletzt auch, um den Vorgaben der Unfallkasse zu genügen. Derzeit ziehen sich die Kameraden in Vohren nämlich neben den Einsatzfahrzeugen um. „Das ist seit einiger Zeit verboten“, weiß Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck.

Im Gerätehaus ist es (zu) eng: (v.l.) Bürgermeister Peter Horstmann wurde durch Löschzugführer Michael Laumann und Daniel Micke über die nicht mehr zulässigen Umstände informiert.

Zusammen mit der Löschzugführung nahm Amsbeck am Freitagabend im Löschzug Vohren auch Beförderungen vor. Den Dienstgrad Feuerwehrmann tragen nunmehr Lukas Blienert und Marcus Laumann, vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann wurde Bernd Lamers befördert.

Zu den Beförderten gehört Lukas Blienert, der seine Ernennungsurkunde erhielt.

Quelle: Die Glocke

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