Abschluss der Schulungsreihe „Notfallvorsorge & Katastrophenschutz“ in Warendorf

Abschluss der Schulungsreihe „Notfallvorsorge & Katastrophenschutz“ in Warendorf

Mit einer Abschlussveranstaltung am Feuerwehrhaus am Holzbach ist am 15. April die gemeinsame Schulungsreihe zur Notfallvorsorge und zum Katastrophenschutz erfolgreich zu Ende gegangen. 
Das Projekt wurde von der Stadt Warendorf und der Volkshochschule Warendorf ins Leben gerufen.
Die Idee zu der Veranstaltungsreihe entstand im Oktober vergangenen Jahres. Bereits im Februar startete das Schulungsangebot, das nun nach mehreren Wochen intensiver Inhalte seinen Abschluss fand. Ziel war es, Bürgerinnen und Bürger für das Thema Eigenvorsorge zu sensibilisieren und sie gleichzeitig zu befähigen, ihr Wissen als Multiplikatoren weiterzugeben.
 
Im Verlauf der sieben Module wurden zentrale Themen des Katastrophenschutzes vermittelt. Dazu gehörten unter anderem die persönliche Notfallvorsorge, Erste Hilfe, Brandschutz sowie Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Ergänzend wurden kommunikative Kompetenzen geschult, um Informationen verständlich weiterzugeben und sicher im Umgang mit Krisensituationen zu agieren.
 
 
Zur Abschlussveranstaltung begrüßten der Bürgermeister Peter Horstmann, die Leiterin der Volkshochschule Mareike Beer und der Leiter der Feuerwehr Frank Sölken die Anwesenden und sprachen ihren Dank aus. 
Im Anschluss wurden die verschiedenen Organisationen des Katastrophenschutzes vorgestellt.
 
Die Teilnehmenden konnten sich vor Ort ein umfassendes Bild von Aufgaben, Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten machen. 
 
Während die Feuerwehr Warendorf ihr Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und eine Drehleiter präsentierte, konnte sich bei der DLRG umfangreich zum Thema Wasserrettung informiert werden. Einen Einblick in den Sanitätsdienst gab es sowohl bei den Maltesern als auch dem DRK, welche einen Gerätewagen Sanitätsdienst (Malteser) und einen Krankentransportwagen (DRK) präsentierten.
Auch das THW Warendorf präsentierte sich mit einem Gerätekraftwagen. Abgerundet wurde das ganze um eine Feldküche aus dem Jahr 1988 des DRK sowie dem Mobil der Psychosozialen Notfallversorgung des DRK.
 
Ergänzt wurde das Angebot durch das Bevölkerungsinformationsmobil des Kreises Warendorf.
 
Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung einer gut vorbereiteten Bevölkerung. Denn im Katastrophenfall stoßen staatliche und ehrenamtliche Strukturen an ihre Grenzen – umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen in der Lage sind, sich selbst zu helfen und andere zu unterstützen.
Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Präsent als Anerkennung für ihr Engagement. Die Veranstaltung klang in gemeinsamer Runde bei einer „Katastrophenschutz-Erbsensuppe“ aus.
 
Ein besonderer Dank gilt Herrn Burchard und Herrn Dabbelt von der Werte-Stiftung-Münsterland der Volksbank Münsterland, die das Projekt finanziert haben. 
 
 
Hast auch du Lust dich ehrenamtlich zu engagieren? In der Ehrenamtsbörse der Stadt Warendorf findet sich immer wieder tolle Angebote: https://www.ehrenamt-warendorf.de/

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