Jahreshauptversammlung Löschzug Freckenhorst

Jahreshauptversammlung Löschzug Freckenhorst

Christian Reinker blickt auf bewegende Jahre zurück

15 Jahre gehörte Reinker zur Führung des Löschzugs Freckenhorst. Am Samstagabend war Schluss. Vorher hielt Reinker eine auch kritische Rede.

Mit einem Geschenk verabschiedeten die Stellvertreter Christoph Peveling (l.) und Sebastian Hoeps (r.) Christian Reinker aus der Einheitsführung des Löschzugs Freckenhorst.

Nach 15 Jahren in der Einheitsführung des Freckenhorster Löschzugs zieht sich Christian Reinker jetzt aus der ersten Reihe zurück. Am Samstag gab Reinker im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzugs in der Gaststätte Dühlmann sein Amt als Einheitsführer – wie lange zuvor angekündigt – ab.

Stolz auf das, was erreicht worden ist

2017 wurde er zum Zugführer gewählt, wie das später umbenannte Amt zu der Zeit noch hieß. Zuvor war er schon mehrere Jahre als Stellvertreter aktiv. In seiner Abschiedsrede blickte er durchaus bewegt auf die Zeiten zurück. 

Er zeigte sich stolz, dass in diesen Jahren fast der gesamte Fahrzeugpark des Zuges erneuert und zu verschiedenen Themen Arbeitskreise eingerichtet wurden: „Es ist super, wenn man Unterstützung hat und Arbeitskreise, bei denen man nicht selber mitwirken muss und auf die man sich verlassen kann“, dankte er seinen Kameraden für die Unterstützung. Zudem dankte er seiner Familie.

Kritik am ausstehenden Gerätehaus-Neubau

Doch auch Kritik ließ er anklingen. Vor allem in Bezug auf den noch ausstehenden Neubau des Freckenhorster Feuerwehr-Gerätehauses. Der Löschzug habe sich mit der Ankündigung, dass das Gerätehaus direkt nach dem Hoetmarer Gerätehaus gebaut werden solle, viele Kompromisse, etwa die Aufgabe der eigenen Werkstatt, eingegangen. 2022 hätten die Planungen mit einem Architekturbüro zunächst gut begonnen: „Mit diesem haben wir uns eine schnelle und gute Umsetzung des Projektes erhofft.“ Der Arbeitskreis des Löschzugs habe die Planungen intensiv begleitet.

„Leider werden wir jetzt nur noch als Nutzer geführt, damit ist der Kommunikationsbedarf um ein Vielfaches erhöht worden“, bemängelte er in Richtung der Stadt. Mit langanhaltendem Applaus verabschiedeten die Mitglieder des Löschzugs ihren scheidenden Chef, der von seinen Stellvertretern Christoph Peveling und Sebastian Hoeps zudem ein Geschenk erhielt.

Gratulationen für langjährige Mitglieder: (v. l.) Thomas Reimer, Christoph Peveling (beide stellvertretende Einheitsführer), Rainer Bisping (40 Jahre), Sebastian Hoeps (Einheitsführer), Christian Klemann (25 Jahre), Martin Kofoth (10 Jahre), Matthias Kalthöner (35 Jahre), Ludger Greskamp (60 Jahre) Chrisitan Reinker (scheidender Einheitsführer) und Josef Brinkmann (50 Jahre).

Auch Frank Sölken als Leiter der Warendorfer Feuerwehr würdigte das Engagement Reinkers in der Einheitsführung. Zum nachfolgenden Einheitsführer wählte der Freckenhorster Löschzug Sebastian Hoeps. Dessen Funktion als Stellvertreter nimmt künftig Thomas Reimer wahr.

Feuerwehrchef Frank Sölken überreichte Lars Möller das Leistungsabzeichen in Silber für die dreimalige Teilnahme am Leistungsnachweis. Für langjährige Mitgliedschaft wurden Ludger Greskamp (60 Jahre), Josef Brinkmann (50 Jahre), Rainer Bispink (40 Jahre), Matthias Kalthöner (35 Jahre), Christian Klemann (25 Jahre) und Martin Kofoth geehrt.

60 Aktive leisteten 2216,7 Dienst- und Einsatzstunden

Letzte Amtshandlung Christian Reinkers war die Überreichung der Auszeichnung für die beste Dienstbeteiligung im vergangenen Jahr an Jens Debbert und Max Reinker.

Die 60 aktiven Mitglieder wurden im vergangenen Jahr zu 59 Einsätzen, vier weniger als im Vorjahr, alarmiert und leisteten insgesamt 2216,7 Dienst- und Einsatzstunden, wie Kilian Kofoth berichtete. Auch die vor einem guten Jahr ins Leben gerufene Kinderfeuerwehr mit 16 Mitgliedern und die Ehrenabteilung mit 19 Mitgliedern zeigten sich in ihren Jahresberichten sehr engagiert.

Letztmalig trug Martin Weiser den Bericht der Ehrenabteilung vor. Künftig wird Edmund Becker das Amt des Schriftführers übernehmen. Als einziger Vertreter der Freckenhorster Politik betonte SPD-Ratsmitglied Christan Elsner, dass man an der Feuerwehr nicht sparen dürfe.

 

Quelle: Die Glocke

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