Arbeitsreicher Monat mit einigen besonderen Herausforderungen für die Feuerwehr Stadt Warendorf

Mit vierunddreißig Einsätzen im vergangenen Monat April, mit zum Teil besonderen Herausforderungen, erreichten die Löschzüge des Stadtverbandes Warendorf ein etwas über den durchschnittlich liegendes Arbeitsaufkommen. Hinzu mussten aufgrund der Coronakrise zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen und Arbeitsweisen angepasst werden.

Die Einsätze teilen sich wie folgt auf.

Zu insgesamt zwölf Brandeinsätzen wurden die Löschzüge alarmiert. Den größten Einsatz gab es in der Nacht zum 21.April in der Bauerschaft Buddenbaum in Hoetmar. Dort brannte ein an der Scheune angebautes Werkstattgebäude in voller Ausdehnung. Der aus Holz bestehende Giebel der Scheune war bereits bei Eintreffen der Feuerwehr komplett weggebrannt. Ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude und des Wohnhauses wurde erfolgreich verhindert.

Glück hatte auch ein Wohnmobilbesitzer in Warendorf. Aus bisher unbekannten Gründen kam es im Fahrzeug zu einem Brandausbruch. Um ein Übergreifen des Feuers auf das Carport und Gebäude zu verhindern, schafften Passanten noch vor Eintreffen der Feuerwehr das Fahrzeug unter dem Carport zu entfernen. Das Feuer wurde mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz abgelöscht, der Innenraum wurde durch den Brand fast vollständig zerstört.

In einem holzverarbeitenden Betrieb an der Beckumer Straße bemerkten Mitarbeiter Glutnester in der Absauganlage. Die Feuerwehr kontrollierte und löschte den Bereich ab. Eine Ausbreitung auf weitere Bereiche wurde verhindert.

Bei fünf weiteren Bränden handelte es sich um Container-, Hecken-, Unterholz- und einem Fahrzeugbrand.

Der Löschzug Einen wurde zur nachbarlichen Löschhilfe in die Bauerschaft Harkampsheide in Telgte angefordert. Im Waldgebiet brannten mehrere hundert Quadratmeter Holz. Zusammen mit Kräften der Feuerwehren Telgte, Ostbevern und Everswinkel, war der Löschzug Einen für zwei Stunden dort im Einsatz.

Drei weitere Einsätze beinhalteten einen Kaminbrand in Vohren, ein ausgelöster Heimrauchmelder durch angebranntes Essen in Warendorf, sowie eine Alarmierung im guten Glauben. Ein Schadenfeuer konnte nicht festgestellt werden.

Zur Grundschutzsicherung und zur Abarbeitung von möglichen Paralleleinsätzen im Stadtgebiet Telgte, wurde der Löschzug Einen in den frühen Morgenstunden des 15. April alarmiert. Die Feuerwehr Telgte war mit Wehren aus Nachbargemeinden bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Bauerschaft Kiebitzpohl über mehrere Stunden im Einsatz.

Zwanzig technische Hilfeleistungen teilten sich wie folgt auf. Vier Verkehrsunfälle, fünf Einsätze bezüglich auslaufende Betriebsstoffe oder Hydrauliköl, fünf Türöffnungen für den Rettungsdienst, um nach medizinischen Notfällen einen Zutritt für die Rettungskräfte zu schaffen. Eine Personenbefreiung aus einem defekten Aufzug in einem Mehrfamilienhaus, eine Tierrettung, zwei Amtshilfen für die Polizei und den Rettungsdienst, ein umgestürzter Baum sowie eine Absicherung bei der Landung eines Rettungshubschraubers auf dem Sportplatz in Müssingen.

Die Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage aus unbekannten Gründen in einem Beherbergungsbetrieb sorgte für einen Fehlalarm. 

Dienstag, 04. August 2020

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