Überdurchschnittliches Einsatzaufkommen für die Feuerwehr im November

Verkehrsunfälle, überörtliche Hilfeleistungen, ausgelöste Brandmeldeanlagen und wetterbedingte Häufigkeit von erkannten Ölspuren auf den Straßen im Stadtgebiet, mit diesen genannten Einsatzstichworten sind dreiviertel der insgesamt 40 Einsätze aus dem Monat November der Löschzüge des Stadtverbandes Warendorf einzustufen.

Bei sieben Verkehrsunfällen wurden insgesamt 11 Personen verletzt, einige davon schwer. Der schwerste Verkehrsunfall ereignete sich am Abend des 3. November auf der Kreuzung L851 (Sendenhorster Straße) und der K6 (Abzweig Wessenhorst) im Einsatzgebiet Hoetmar. Im Kreuzungsbereich stießen zwei Fahrzeuge zusammen. Durch die Wucht der Kollision schleuderten beide PKW auf ein angrenzendes Feld. Ein Fahrzeug prallte zudem noch vor einem Baum. In diesem Fahrzeug wurde eine Person eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Im Einsatz befanden sich zwei Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der Löschzug Hoetmar.
Überörtlich waren die Einsatzkräfte viermal angefordert worden. Gleich zweimal rückte die Drehleiter aus Warendorf nach Beelen aus. In einem Fall kam es zu einer Rauchentwicklung in einem Wohngebäude. Dabei wurden 3 Personen durch Rauchgas verletzt, wobei eine Person mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen wurde. Beim zweiten Einsatz handelte es sich um einen Kaminbrand.
Das Tanklöschfahrzeug vom Löschzug Freckenhorst, sowie die Fernmeldeeinheit des Kreises Warendorf die mit Kräften aus dem Stadtverband unterstützt wird, rückten die Einsatzkräfte am 13. November zu einem gemeldeten Lagerhallenbrand nach Westkirchen aus. Vor Ort konnte ein Brand einer Maschine mit entsprechender Rauchentwicklung festgestellt werden. Die überörtlichen Einheiten konnten bereits nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen.
Hingegen war ein erneuter Einsatz der Fernmeldeeinheit am 25. November in Ostbevern zeitintensiver. Bei Bauarbeiten war eine Gasleistung beschädigt worden. Durch die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen und Evakuierungen waren die Einheiten über mehrere Stunden im Einsatz.
Im Stadtgebiet wurden noch folgende Einsätze abgeleistet: Sieben ausgelöste automatische Brandmeldeanlagen ergaben jeweils kein Schadensfeuer. Die Ursache waren technische Defekte, Wasserdampf oder sonstige Ursachen.
Eine Auslösung eines Heimrauchmelders in einem Wohngebäude. Die Ursache dort war angebranntes Essen. In Vohren kam es zu einem Brand einer Heizungsanlage. Das Feuer konnte ohne weitere Schadensausbreitung durch Einsatzkräfte aus Vohren und Warendorf verhindert werden.
Elf Ölspuren und auslaufende Betriebsstoffe galt es zu beseitigen. Zwei Wasserrohrbrüche, drei Türöffnungen für den Rettungsdienst weil dort jeweils hilflose Personen vermutet wurden, drei Gasaustrittsmeldungen und zwei Amtshilfen für die Polizei.

Mittwoch, 15. Juli 2020

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