Bundeschampionate: Feuerwehr stets in Bereitschaft

Nein, solch ein großes Feuer hat es bei den Bundeschampionaten noch nicht gegeben. In der Nacht zum Donnerstag wurde die Freiwillige Feuerwehr, die auch nachts auf dem Gelände der Bundeschampionate Brandschutzwache schiebt, zum wohl größten Einsatz gerufen, den es in der 25-jährigen Turniergeschichte bisher gab.


Etwa 50 Feuerwehrmänner löschten die Flammen in einem Pferdetransporter samt Anhänger. „Wir hatten schon Kleinbrände, unter anderem am Zeltplatz, aber in dieser Größenordnung noch nichts“, sagt Olaf Schröder von der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf. Aufgrund der langen Trockenheit in diesem Sommer hatten die Kameraden seit Beginn der Wettbewerbe ihr Augenmerk auf den Campingplatz gelegt. Feuerwehr und Veranstalter hatten dort ein Grillverbot ausgesprochen. „Wenn die Gäste die Grills und die Kohle nicht richtig ausmachen, kann es schnell zu einem Feuer kommen, weil alles um sie herum sehr trocken und leicht entflammbar ist“, erklärt Feuerwehrmann Michael Slomski.
Deshalb gehen die Kameraden auf Kontrollgang über den Campingplatz. Erkennen sie einen Verstoß, werden die Camper freundlich darauf hingewiesen. Für die Feuerwehrmänner gehören solche Rundgänge während der Brandsicherheitswache zum alltäglichen Geschäft bei den Bundeschampionaten. Besonders an den Essensständen „kann es aufgrund der Fritteusen und Grills passieren, dass ein Feuer ausbricht und die Flammen auf andere Zelte überspringen“, erklärt Gerd Tünte, der mit Slomski, Michael Meiertoberend und Sebastian Zelleröhr auf Abruf bereit steht, falls etwas passiert. „Wir pflegen einen engen Kontakt zur Polizei und zu den Sanitätern“, sagt Tünte.
Im vergangenen Jahr musste ein Rettungshubschrauber auf dem DOKR-Gelände landen. „Solche Einsätze koordinieren wir mit.“ Im Falle eines Brandes steht ein Löschfahrzeug bereit. An Bord: 2600 Liter Wasser. Die genügten Donnerstagnacht aber nicht, um den Brand des Transporters zu löschen.

Auf alles vorbereitet: (v.l.) Michael Meiertoberned, Michael Slomski, Sebastian Zelleröhr

und Gerd Tünte sind zur Telle, sollte es brennen.

Einen Großbrand, wie in der Nacht zu Donnerstag,

haben sie auf dem Championatsgelände aber auch noch nicht erlebt.

Quelle: die Glocke

Mittwoch, 26. September 2018

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