Ferienaktionstage bei der Feuerwehr

Einmal Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau sein: Für 27 Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren ist dieser Traum am Freitag rund um das Gerätehaus am Holzbach ein Stück weit Realität geworden.

Im Rahmen der Ferienaktionstage durften die jungen Feuerwehrfans hinter die Kulissen der Wache gucken und vieles ausprobieren. Los ging der Vormittag bei der Feuerwehr aber mit einem theoretischen Teil. Im Schulungstraum lernten die Kinder die Notrufnummer 112 kennen und erfuhren, dass auch sie in einem Notfall die Feuerwehr rufen können und dürfen. Ganz wichtig aber: Nur

Los ging der Vormittag bei der Feuerwehr aber mit einem theoretischen Teil. Im Schulungstraum lernten die Kinder die Notrufnummer 112 kennen und erfuhren, dass auch sie in einem Notfall die Feuerwehr rufen können und dürfen. Ganz wichtig aber: Nur zum Spaß ruft man die 112 nicht an, verdeutlichten Brandschutzerzieherin Mirjam Pollmeyer und die sieben Kameraden, die sie bei der Ferienaktion am Gerätehaus unterstützten, den Kindern. Während der Präsentation konnten die Kids auch miterleben, wie die Feuerwehr zu einem echten Einsatz ausrückt: Plötzlich piepten im Schulungsraum die Melder. Eine Person war mit einem Aufzug im Gebäude der Stadtverwaltung steckengeblieben.

 

Til probierte die Feuerwehrjacke an.

Danach konnten die Kinder dann selber aktiv werden. Bei einem simulierten Löschangriff galt es, mit dem Wasserstrahl bereitgestellte Kegel umzuwerfen. Und so zu trainieren, das Löschwasser an die richtige Stelle zu spritzen. Mit Hilfe des Spreizers, der sich an Bord des Rüstwagens befindet, konnten die Kinder an einer weiteren Station Gegenstände anheben. „Den Spreizer benutzen wir beispielsweise, um nach einem Unfall eingeklemmte Personen aus Autos befreien zu können“, erläuterte Mirjam Pollmeyer den Kindern. Selbstverständlich durften die Kinder auch in die Jacken schlüpfen, die die Kameraden der Feuerwehr bei Einsätzen tragen – auch wenn ihnen diese natürlich viel zu groß waren, schwer sind und die Kinder bei den sommerlichen Temperaturen ganz schön zum Schwitzen brachten. Wer wollte, durfte auch den Feuerwehrhelm aufsetzen.

 

Löschangriff: Mit Wasser galt es die Kegel zu treffen und umzuwerfen.

Hoch hinaus ging es mit der Drehleiter. Im Korb wurden die Kinder nach oben gefahren, von wo sie eine herrliche Sicht über Warendorf hatten. Viel erdverbundener ging es am Hilfeleistungslöschfahrzeug zu. Dort erläuterten die Kameraden den jungen Besuchern zunächst, welche Ausstattung sich hinter den verschiedenen Rollläden befindet, bevor die Kinder zu einer Rundfahrt im Feuerwehrfahrzeug aufbrechen konnten. Eigens dafür hatten Mirjam Pollmeyer und ihr Team im Vorfeld der Ferienaktion passende Kindersitze besorgt.

Gleich geht es mit der Drehleiter aufwärts: v.l. Lasse, Katharina Fortmann, Jenny und Vanessa

beim Angebot der Feuerwehr im Rahmen der Ferienaktionstage.

Quelle: Die Glocke

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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