Tag der offenen Tür bei den Löschzügen Warendorf

Die 90 Feuerwehrmänner und fünf -frauen der Löschzüge I und II der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf rüsten sich momentan für den Tag der offenen Tür, der am 17. Juni am Standort Nord auf dem ehemaligen Brinkhausgelände zwischen den Emsbrücken und am Beginn des Breuelwegs stattfinden wird.

Sinn und Zweck dieser nach 2005 erstmals wieder getätigten Öffnung des Standortes sei die Präsentation der Gebäude, der Fahrzeuge und der Mannschaft der beiden Löschzüge, so die Löschzugführer Eddy Erpenbeck und Thomas Steinhoff sowie deren Stellvertreter Manuel Sommer und Martin Stählker während eines Pressegesprächs. „Fast jeder in Warendorf weiß, dass es einen ‚Standort Nord’ der Feuerwehr gibt. Aber nahezu kein Bürger hat Kenntnis davon, wie der aussieht. Wir wollen an diesem Tag also sowohl die Feuerwehr mit ihren Aufgaben, ihrer Technik und den Einsatzmöglichkeiten als Feuerwehr der Kernstadt, aber auch den Standort und das Gebäude selbst präsentieren“, schildert Erpenbeck. Beginnen werde der Tag der offenen Tür für geladene Gäste um 10.30 Uhr, dann sollen die neu hinzugekommenen Fahrzeuge auch gesegnet und von Bürgermeister Axel Linke offiziell übergeben werden. Um 11 Uhr werde das schwere Tor am Breuelweg dann für alle Bürger der Stadt Warendorf geöffnet. Insgesamt werden mit dem Drehleiter-Lkw, den Kommando-, Hilfeleistungs-, Rüst-, Geräte-, Einsatzleit-, Lösch-, Mannschaftstransport- und Schlauchwagen sowie dem Mehrzweckboot zehn Fahrzeuge der Feuerwehr zu sehen sein. „Diese können auch von innen begutachtet werden, was ja vor allem für die Kinder wichtig ist“ verspricht Manuel Sommer. Weiterhin werde ein buntes Programm rund um die Feuerwehr geboten. Martin Stählker: „Informationen rund um die Feuerwehr bieten die Jugendfeuerwehr, die Ehrenabteilung und die Brandschutz-Erziehung, eine Spritzwand bringt bei hoffentlich hohen Temperaturen Abkühlung, ein Nagelmaxe steht bereit und Modelle unserer Fahrzeuge und der Gebäude der Feuerwache sind zu sehen.“ Eine umfassende Verpflegung der Gäste wird geplant. Zudem würden auch ganz konkrete Einsatzabläufe gezeigt, ergänzte Thomas Steinhoff: „Wie ein zerschnittener Pkw nach Einsatz eines Spreizers aussieht, wie eine Fett-Explosion gelöscht wird oder wie man einen Feuerlöscher sachgerecht verwendet, all das wollen wir zeigen.“

Thomas Steinhoff, Eddy Erpenbeck, Manuel Sommer (sitzend v.l.) und MArtin Stählker (stehend)

laden als Zugführer der Löschzüge I und II zum Tag der offenen Tür am "Standort Nord" ein.

Zum Abschluss des Pressegesprächs präsentierten die vier Führungsmänner der Feuerwehr, Eddy Erpenbeck, Thomas Steinhoff, Manuel Sommer und Martin Stählker „ihr“ Feuerwehrgebäude. Dabei wurde deutlich, dass der Standort an sich ideal ist: „Viele unserer Leute arbeiten in der Stadt und sind so bei Alarm schnell zur Stelle. Ebenso sind alle Objekte, zu denen wir gerufen werden, schnell zu erreichen. Der Standort im Neubaugebiet an der Milter Straße macht erst einen Sinn, wenn die Stadtstraße Nord fertiggestellt ist“, meinten die Zugführer. Bei der Besichtigung der Räumlichkeiten allerdings wurde auch klar, was im Gespräch nur sehr unterschwellig angeklungen war: Es sei eine Schande, wie eine in Sonntagsreden stets hochgelobte Feuerwehr in dem seit 2005 als Provisorium eingerichteten Standort auf solch „primitivem Niveau“ untergebracht sei. Aber davon könne sich die Bevölkerung am Tag der offenen Türe ja selbst überzeugen.

Montag, 17. Dezember 2018

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