Kinderfeuerwehr besuchte die Leitstelle

Die Kinderfeuerwehr des Löschzugs Hoetmar besichtigte die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Warendorf. Dort begrüßten Landrat Dr. Olaf Gericke und Kreisordnungsdezernentin Petra Schreier die 28 Jungen und Mädchen sowie ihre Gruppenleiterinnen und -leiter.

Wie im Falle eines Falles für schnelle Hilfe gesorgt wird, erklärte den Kindern Frank Sölken. Der Chef der Leitstelle und sein Team zeigten an Beispielen, wie vom Eingang eines Notrufs über die sekundenschnelle Suche nach der kürzesten Anfahrt zum Einsatzort bis zum Ausrücken des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr ein Rädchen ins andere greift.
Die Kinder konnten dabei die Technik der Leitstelle erproben indem, sie die Luftbilder Ihrer Wohnhäuser zu sehen bekamen. „So viele Computer für einen Leitstellenmitarbeiter“, staunte dabei ein Kinderfeuerwehrstepke. Die Frage eines anderen Kinderfeuerwehrmannes: „ Wofür ist das Mikrofon da?“, mit der Antwort „Damit wir mit den Leuten in den Einsatzfahrzeugen sprechen können“, führte zu dem erfrischenden Auftrag an den Leitstellenmitarbeiter: „Dann mach‘ das doch mal!“ „Es ist toll, dass sich Kinder schon früh für die Feuerwehr begeistern und langsam an die ehrenamtliche Hilfsbereitschaft für die Gemeinschaft in Hoetmar herangeführt werden“, lobte Landrat Dr. Gericke, nachdem die große Kinderschar mit ihren Feuerwehrwesten in Zweier-Reihen in die Leitstelle marschiert war.
Der Löschzug Hoetmar der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf hat im November 2016 die erste und bislang einzige Kinderfeuerwehr im Kreis Warendorf gegründet. Leiter der Kinderfeuerwehr ist Josef Recker, der als ehemaliger Chef der Feuerwehr Warendorf mit Herzblut zu Werke geht. Themen wie „Der Notruf 112“ oder das richtige Verhalten im Brandfall standen auf den Plänen in den ersten Gruppenstunden im Feuerwehrgerätehaus. Aber auch der Spaß kommt für die jüngsten Nachwuchsblauröcke nicht zu kurz – beispielsweise beim Basteln von Kostümen oder einer späteren gemeinsamen Karnevalsfeier.
Die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sollen natürlich auch die praktische Arbeit der Feuerwehr vor Ort kennenlernen und einen ersten Einblick in praktische Hilfeleistungen bekommen z.B. durch einen Erste-Hilfe-Kurs erhalten und können später nahtlos in die Jugendfeuerwehr wechseln.

Quelle: Kreis Warendorf

Montag, 29. Mai 2017

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