Mit Schotter und neuem Standort durch Bauphase

Die Schotterumfahrung ist indes nur eine Maßnahme, mit der sich die Wehr auf die Baustellensituation quasi vor der eigenen Haustür eingestellt hat. Eine zweite ist die Einrichtung eines vorübergehenden dritten Feuerwehrstandortes im Süden der Stadt.

Ein Hinweisschild sperrt den Parkplatz am

Übergangs-Standort Südstraße, wie Manuel Sommer zeigt.

An der Südstraße, in der Nähe des ehemaligen Feuerwehr-Gerätehauses und der heutigen DRK-Unterkunft, sind ein Mannschaftstransportfahrzeug und ein Löschgruppenfahrzeug stationiert – Kameraden, die im Süden der Stadt wohnen, brauchen so erst gar nicht durch die Baustelle zu fahren, um zu einem Einsatzfahrzeug und dann rasch zur Einsatzstelle zu gelangen. Zudem haben rund 15 Feuerwehrkameraden ihre Einsatzausrüstung in den Privat-Autos dabei und können im Alarmfall direkt zum Einsatzort fahren.

Das sind Maßnahmen, die darüber hinaus von einer sogenannten „Alarmstichworterhöhung“ begleitet werden. Das bedeutet nichts anderes, als dass jeweils ein Löschgruppenfahrzeug des nächstgelegenen „Stadtteil-Löschzuges“ mit alarmiert wird – bei einem Einsatz im Süden Warendorfs käme es beispielsweise aus Freckenhorst.

„Die Maßnahmen haben sich bewährt“, zieht Manuel Sommer eine erste Baustellen-Bilanz. „Es kommt kaum zu Zeitverzögerungen“, sagt der Oberbrandmeister. Das ist nicht unerheblich, denn die Schutzziele hat die Feuerwehr auch während der Baustellenzeit einzuhalten – innerhalb von acht Minuten nach Alarmierung muss ein Fahrzeug mit einem Gruppenführer und acht Feuerwehrleuten an der Einsatzstelle eingetroffen sein.

Am Rückstau vorbei: Im Einsatzfall können die Kameraden der Feuerwehr

diese Strecke nutzen, um zum Gerätehaus zu gelangen.

Die Baustelle an der Splieterstraße wird die Feuerwehr wohl noch während des gesamten Jahres 2017 beschäftigen – mit immer neuen Herausforderungen. Schon jetzt machen sich die Wehrleute beispielsweise Gedanken darüber, wie sie die Katharinenstraße erreichen können, wenn die Baustelle weiter Richtung Stadt wandert. Eine alternative Zufahrt in die Einbahnstraße gibt es derzeit noch nicht. 

Quelle: Die Glocke

Freitag, 31. März 2017

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