24 Einsätze im Monat Januar

Im vergangenen Monat Januar wurden vierundzwanzig Einsätze von den Löschzügen des Stadtverbandes geleistet. Zwei umfangreichere Einsätze, in einem Fall mit einem tragischen Ausgang, forderten die Einsatzkräfte im Januar besonders.

Dazu zählt der Wohnhausbrand in Milte am 24.01. mit drei verletzten und einer verstorbenen Person. Ein Feuerwehrmann zog sich bei den Löscharbeiten Verbrennungen an den Händen zu. Als der Löschzug Milte in weniger als fünf Minuten nach der Alarmierung mit zwei Fahrzeugen an der Einsatzstelle eintraf, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Trotz sofort eingeleiteten intensiven Löschmaßnahmen und Personensuche kam für die Bewohnerin jede Hilfe zu spät. An dem Einsatz waren bis zu fünf Löschzüge des Stadtverbandes mehrere Stunden und im gesamten Einsatzverlauf mit über 100 Einsatzkräften eingesetzt.

Bereits am Abend des Vortags gegen 21:55 Uhr kollidierte ein Zug der Eurobahn am Bahnübergang Osttor mit einem beladenen Sattelschlepper. Bei dem Unfall wurden mehrere Personen verletzt, zum Glück aber nicht eingeklemmt oder lebensgefährlich verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte den Rettungsdienst. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden. Die Feuerwehr konnte ein Großteil der Einsatzkräfte zeitnah wieder aus dem Einsatz entlassen, der Rüstwagen verblieb noch zur Ausleuchtung und zur Unterstützung der Spurenaufnahme noch bis kurz vor 5:00 Uhr an der Einsatzstelle.

Die weiteren Einsätze teilen sich wie folgt auf:

Fünf Brandalarme beinhalteten zwei Kleinbrände, zwei Nachlöscharbeiten, sowie die Auslösung eines Heimrauchmelders durch angebranntes Essen in einem Wohngebäude.

Elf technische Hilfeleistungen beinhalteten acht Ölspuren bzw. auslaufende Betriebsstoffe und Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen, des Weiteren zwei sonstige technische Hilfeleistungen. Der Löschzug Freckenhorst stellte während des Großbrandes in Milte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug den Grundschutz für den Bereich Milte und Einen sicher.

Zur überörtlichen Hilfe rückte in der Nacht vom 7. auf 8. Januar die Warendorfer Drehleiter zu einem Wohnungsbrand nach Beelen aus. 

Bei fünf ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen, stellten sich vor Ort verschiedene Auslösungsgründe heraus. Unter anderem unbekannte technische Fehlalarme, Auslösungen durch Bauarbeiten oder angebrannte Speisen.

Freitag, 18. August 2017

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