357 Einsätze im Jahr 2016 bewältigt

Im Jahr 2016 haben die sieben Löschzüge der Warendorfer Feuerwehr insgesamt 357 Einsätze geleistet. Das entspricht eine Abnahme von 37 Einsätzen im Vergleich zum Jahr 2015 mit 394 Einsätzen. Die Abnahme bedeutete keinesfalls ein ruhiges Jahr.

Einzig und allein die geringeren Sturmeinsätze von 16 Einsätzen im Vergleich zu 2015 mit 97 Einsätzen sorgten für eine nennenswerte Abnahme. Diese Differenz von 81 Einsätzen wurde durch andere Schadensereignisse wieder verringert, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Stadt Warendorf zu anderen Ereignissen vermehrt ausrücken mussten.
64 Brände in verschiedenen Schadensgrößen wurden bekämpft. Vom einzelnen Containerbrand, über die Serienbrandstiftungen in der Warendorfer Altstadt, Wohnungsbrände zum Teil mit Menschenleben in Gefahr oder auch der Großbrand im westfälischen Landgestüt forderten die Einsatzkräfte.
Die automatischen Brandmeldeanlagen lösten insgesamt 38 (36 in 2015) Mal aus. Bei der Hälfte der Auslösungen steckte kein technischer Fehlalarm dahinter, sondern eine ordnungsgemäße Auslösung. Die zum Teil kleinen Entstehungsbrände konnten dadurch schnell entdeckt und von vor Ort befindlichen Personen oder der Feuerwehr bekämpft werden.
Bei den technischen Hilfeleistungen und Brandeinsätzen wurden insgesamt 58 Personen gerettet bzw. verletzt. Fünf Menschenleben konnten trotz intensiver Rettung und notärztlicher Behandlung nicht mehr geholfen werden und verstarben noch an der Einsatzstelle.
Die Tätigkeiten der einzelnen Löschzüge werden in den kommenden Wochen auf den jeweiligen Jahreshauptversammlungen vorgestellt.

Im vergangenen Monat Dezember wurden einunddreißig Einsätze von den Löschzügen des Stadtverbandes geleistet.
Im Einzelnen teilen sich die Einsätze wie folgt auf:
Acht Brandeinsätze im Stadtgebiet konnten erfolgreich abgearbeitet oder vor Eintreffen der Einsatzkräfte bereits abgelöscht werden. Dazu zählen drei Kleinbrände, vier Brandnachschauen nach Brandereignissen in Wohngebäuden und ein Flächenbrand in der Bauerschaft Dackmar.
Zwanzig technische Hilfeleistungen beinhalteten elf Ölspuren bzw. auslaufende Betriebsstoffe und Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen. Eine Trageunterstützung für den Rettungsdienst nach einem chirurgischen Notfall. Eine Sicherungsmaßnahme der Einsatzstelle bei der Landung des Rettungshubschraubers Christoph 8 aus Lünen, sechs Türöffnungen hinter der sich jeweils eine hilflose Person befand. Eine Tierrettung komplettiert die technischen Hilfeleistungen.
Zur überörtlichen Hilfe rückte am 15.12. die Warendorfer Drehleiter zu einer Brandvermutung nach Westkirchen aus.
Bei zwei ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen, stellten sich vor Ort jeweils ordnungsgemäße Auslösungen heraus. In einem Fall war eine Wohnung in einer Wohnanlage durch einen auf dem eingeschalteten Herd vergessenen Kochtopf verraucht und im zweiten Fall ein Kondensator in einem Serverraum geplatzt und sorgte für eine Verrauchung.

Sonntag, 25. Juni 2017

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