Feuerwehr Stadt Warendorf war im Februar besonders gefordert

Im Schnitt einmal am Tag wurde die Feuerwehr des Stadtverbandes Warendorf im Februar zu Einsätzen alarmiert. Bei zwei Brandeinsätzen wurden mehrere Personen verletzt, oder mussten von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden.

Insgesamt gab es im Stadtgebiet sieben Brandeinsätze. Der größte Einsatz erfolgte am Abend des 17.Frebruar in der Kirchstraße. Hierbei musste eine Person aus dem Gebäude gerettet und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Mehrere Personen wurden verletzt und nach rettungsdienstlicher Versorgung in verschiedene Krankenhäuser transportiert. Eine schwer verletzte Person erlag wenige Tage später in einer Spezialklinik in Münster seinen Verletzungen. Im Einsatz waren die Löschzüge Warendorf und Milte sowie mehrere Rettungswagen und Notärzte.

Ein Kaminbrand in Hoetmar und eine Brandnachschau verliefen ohne weitere Schadenausweitung. Eine Alarmierung erfolgte im guten Glauben,

Drei Alarmierungen erfolgten aufgrund von ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen. Gerade noch einmal glimpflich ausgegangen ist dabei ein Schwelbrand in einem Alten- und Pflegeheim in Warendorf. Am Abend des 24.Februar um 20:42 Uhr erfolgte die Alarmierung der Löschzüge 1&2 Warendorf und des Löschzuges 7 Vohren aufgrund der Auslösung der Brandmeldeanlage. Hier wurde nach erfolgter Erkundung festgestellt, dass in einem bewohnten Zimmer eine Rauchentwicklung vorhanden war. Eine in der Nähe vom Bett befindliche eingeschaltete Lampe hatte das Kopfkissen so aufgeheizt, dass es zu einem Schwelbrand gekommen war. Die Bewohnerin hatte weder den Vorfall noch die entstandene Rauchentwicklung bemerkt. Umgehend wurden mit Hilfe des Pflegepersonals die Person aus dem Zimmer sowie die Bettwäsche ins Freie gebracht. Die Bewohnerin wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr führte vor Ort nur noch Kontrollarbeiten und Lüftungsmaßnahmen durch.

Die anderen Auslösungen erfolgten aufgrund eines technischen Defekts und durch angebranntes Essen.

Einundzwanzig technische Hilfeleistungen beinhalteten zehn Ölspuren bzw. auslaufende Betriebsstoffe und Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen und drei Gewässerverunreinigungen. Drei Türöffnungen, hinter der jeweils eine hilflose Person vermutet wurde, zwei Amtshilfen für die Polizei und des Rettungsdienstes, zwei Sturmeinsätze und ein sonstiger Einsatz vervollständigen die technischen Hilfeleistungen.

Die Drehleiter aus Warendorf wurde zweimal zur überörtlichen Hilfe nach Sassenberg alarmiert. In der Nacht vom 4. auf 5. Februar um 3.08 Uhr brannte eine Absauganlage in einem Gewerbebetrieb an der Robert-Linnemann-Straße. Die Kräfte waren dort rund 2 Stunden im Einsatz. Am 18.02. um 6:15 Uhr brannte ein Wochenendhaus in voller Ausdehnung mit möglicher Menschenrettung. In diesem Fall wurde die Drehleiter in Bereitstellung belassen, das Gebäude war zu dem Zeitpunkt nicht bewohnt.

Sonntag, 25. Juni 2017

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