394 Einsätze in 2015

Im Jahr 2015 haben die sieben Löschzüge der Warendorfer Feuerwehr insgesamt 394 Einsätze geleistet. Das entspricht eine Zunahme von 53 Einsätzen im Vergleich zum Jahr 2014 mit 341 Einsätzen und eine seit fünf Jahren weiter festzustellende steigende Tendenz der Einsatztätigkeit.

Häufig wurden die Einsatzkräfte zu Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen alarmiert. Sturmeinsätze im Stadtgebiet im März und Juli sorgten ebenfalls für vermehrte Alarmierungen. Große Einsätze bzw. Großbrände im Stadtgebiet blieben zum Glück aus. Sonderfahrzeuge aus Warendorf und Freckenhorst oder komplette Löschzüge waren hingegen im Laufe des vergangenen Jahres bei Großbränden in Nachbargemeinden oder beim Hochwassereinsatz in Oelde unterstützend tätig. Die Feuerwehr Stadt Warendorf konnte alle Einsätze Dank ihrer Schlagkraft und Zuverlässigkeit erfolgreich abarbeiten. Die Tätigkeiten der einzelnen Löschzüge werden in den kommenden Wochen auf den Jahreshauptversammlungen vorgestellt.

Zwischen Silvester und Neujahr musste die Feuerwehr Stadt Warendorf insgesamt dreimal zu Kleinbränden ausrücken. Am Silvesterabend um 18:45 Uhr kam es zu einem Heckenbrand in der Dr.-Hans-Kluck-Straße in Warendorf. Bei Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs vom Standort Nord, hatten Anwohner das Feuer soweit abgelöscht, dass die Feuerwehr nur noch Nachlöscharbeiten vornehmen musste. Um 00:58 Uhr im neuen Jahr wurde erneut der Standort Nord alarmiert um eine brennende Mülltonne am Sandknapp abzulöschen. Nur wenig später um 2:24 Uhr der dritte Einsatz. An der Dr.-Rau-Allee brannte erneut ein Müllbehälter der von den Einsatzkräften des Standortes Nord abgearbeitet wurde. Ansonsten waren bis zum Neujahrsmittag keine weiteren Einsätze der Feuerwehr im Stadtgebiet Warendorf zu beklagen.

 

Im Monat Dezember wurden vierzig Einsätze von den Löschzügen des Stadtverbandes geleistet.

Im Einzelnen teilen sich die Einsätze wie folgt auf:

Sieben Brandeinsätze im Stadtgebiet konnten erfolgreich abgearbeitet oder vor Eintreffen der Einsatzkräfte bereits abgelöscht werden. Dazu zählen jeweils ein PKW-, Mülleimer- und Heckenbrand in Warendorf. Ein Brand eines Schuppens an einem Wohnhaus ebenfalls in Warendorf sowie ein ausgedehnter Kaminbrand in Freckenhorst konnte erfolgreich ohne weitere Schadensausdehnung und Übergreifen gelöscht werden. Zwei Alarmierungen erfolgten im guten Glauben bzw. aufgrund einer optischen Täuschung.

Siebundzwanzig technische Hilfeleistungen beinhalteten fünfzehn Ölspuren bzw. auslaufende Betriebsstoffe und Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen. Bei einem Verkehrsunfall in Milte musste eine Person von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Drei Unterstützungen für den Rettungsdienst bei Notfällen. In einem Fall war eine Person in die Ems geraten und nach rettungsdienstlicher Versorgung ins Krankenhaus transportiert worden. Ein dazugehöriger Hund überlebte den Vorfall nicht. Vier Absicherungen bei der Landung eines Rettungshubschraubers, sowie fünf sonstige Hilfeleistungen komplettieren die technischen Hilfeleistungen.

Zur überörtlichen Hilfe rückten am 19.12. die Drehleiter vom Warendorfer Standort Nord und das Tanklöschfahrzeug aus Freckenhorst zu einem Großbrand auf einem Ziegenhof nach Füchtorf aus. Mit dem Mehrzweckmotorboot unterstützen die Warendorfer am 28.12. die Sassenberger Feuerwehr bei einer Tierrettung auf dem Feldmarksee.

Bei vier ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen, stellten sich vor Ort die Ursachen jeweils als technischer Defekt, Auslösung durch Wunderkerzen, Wasserdampf und einer böswillige Auslösung heraus. In allen Fällen brauchte die Feuerwehr löschtechnisch nicht tätig werden.

Sonntag, 25. Juni 2017

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