„Zeljko“ sorgte für Hochbetrieb: 82 Einsätze im Juli

Im Juli hatten die Löschzüge der Feuerwehr in Warendorf 82 Einsätze. Das dritte Sturmtief des Jahres 2015 hat den Löschzügen besonders am 25. Juli reichlich Einsätze beschert. Bis zum 30. Juli wurden Unwetterschäden abgearbeitet, so dass der Sturm „Zeljko“ Auslöser für 60 Einsätze war.

Viermal musste die Feuerwehr zu Brandeinsätzen ausrücken. Dabei brannte zum Beispiel die Verkleidung eines Balkons. Der Vollbrand eines Schleppers in Hoetmar wurde mit Schaum gelöscht. Ein mit Stroh beladener Anhänger in Milte, der zudem ein weiteres Feuer entfachte, wurde von den Löschzügen Milte und Einen gelöscht. In Freckenhorst sorgte eine defekte Spülmaschine für Brandgeruch in einem Wohnhaus. Bei allen Brandeinsätzen konnte eine Ausbreitung des Schadens vermieden werden. Im Rahmen überörtlicher Hilfe rückte die Drehleiter aus Warendorf zu einem Scheunenbrand in Sassenberg aus.

Zu den weiteren Einsätzen des vergangenen Monats gehörten zwölf technische Hilfeleistungen: Ölspuren oder auslaufende Betriebsstoffe, Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen und drei Türöffnungen. Zweimal leistete die Feuerwehr Amtshilfe für Rettungsdienst und Polizei.

Gasaustritt gab es im Keller eines Mehrfamilienhauses. Die Gaszufuhr wurde geschlossen, die Stadtwerke zur Instandsetzung der Gasleitung hinzugerufen.

Die Fernmeldeeinheit des Kreises, die von Kräften aus Warendorf unterstützt wird, wurde zweimal alarmiert. Beim Sturmtief „Zeljko“ wurde an der Feuer- und Rettungsleitstelle im Kreishaus der Einsatzleitwagen des Kreises und der Stab aktiviert. In Oelde musste aufgrund einer Störung ein IC-Zug mit rund 400 Fahrgästen evakuiert werden. Drei automatische Brandmeldeanlagen lieferten Fehlalarm.

Sonntag, 25. Juni 2017

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