Ferienaktionstage: Kinder besuchen die Feuerwache

Langeweile in den Ferien muss nicht sein. Zumindest dann nicht, wenn die Freiwillige Feuerwehr einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Am Freitag hatten 17 Sprösslinge die Gelegenheit, einmal selbst in die Rolle der Brandbekämpfer zu schlüpfen.

Einige Kinder konnten sogar eine echte Ausrüstung mit Helm, Hose und Jacke ausleihen.

 

Im Rahmen der Ferienaktionstage hatten am Freitag 17 Kinder die Gelegenheit,

einmal hinter die Kulissen der Rettungswache Am Holzbach zu schauen.

 

Doch bevor es richtig zur Sache ging, stand zunächst eine Theoriestunde auf dem Plan. Auch wenn es sich nicht um eine Brandschutzübung für Kinder im eigentlichen Sinn handelte, waren sich die Brandschutzerzieherin Mirjam Pollmeyer, Maschinist Sven Langer sowie Marcel Schröder und Wayne Craggs sicher, dass die Veranstaltung im Rahmen der Ferienaktionstage auch einen erzieherischen Wert hat. Denn in der Rettungswache Am Holzbach erfuhren die Kinder nicht nur, welche Rufnummer sie im Ernstfall verwenden und welche Angaben sie im Notfall machen müssen. Auch die Abläufe, die mit einem Notruf auf der Wache in Gang gesetzt werden, wurde den Sprösslingen anschaulich und leicht verständlich erklärt.

 

Echt schwer ist so ein Strahlrohr, fand der achtjährige Yannik.

 

Ein großes Erlebnis schließlich war dann ein „echter“ Einsatz, bei dem das frisch erworbene Wissen gleich praktisch angewendet werden konnte. An der vermeintlichen Brandstelle mussten die Kinder zunächst anhand eines Schildes den Hydranten finden. Das war der leichtere Teil der Übung. Ein richtiger Kraftakt war es, nachdem die Anschlüsse des Hydranten mit einem speziellen Schlüssel freigelegt worden waren, das Standrohr richtig und fest anzuschließen. Auch diese Aufgabe wurde vorbildlich – mit ein wenig Hilfe von Marcel Schröder – von den Teilnehmern erledigt. Nachdem die Schläuche ausgerollt und die Spritzen angeschlossen waren, kam der große Moment, als es „Wasser Marsch“ hieß.

 

Zum Abschluss des interessanten Vormittags stiegen die Kinder dann noch in den Korb der 30 Meter langen Leiter und sahen sich die Emsstadt aus luftiger Höhe an.

 

Quelle: Die Glocke

Donnerstag, 27. April 2017

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