Zwei neue Fahrzeuge und ein renoviertes Gerätehaus

Gottes Segen für die Feuerwehr

„Endlich“, mag am Sonntag am Rande der Weihefeier so mancher Kamerad des Löschzuges Milte gedacht haben. Nach sieben Jahren Planungs- und Bauzeit gilt der Gerätehausum- und -anbau jetzt auch offiziell als abgeschlossen. Das Gebäude wurde seiner Bestimmung übergeben.

„Heute ist ein guter Tag für den Löschzug Milte, für den Stadtverband der Freiwilligen Feuerwehr und für das Dorf Milte“, erklärte Bürgermeister Jochen Walter in seiner Ansprache. Er erinnerte daran, dass die Stadt insgesamt fast 540 000 Euro in das Gerätehaus investiert habe. Das allerdings, so machte er deutlich, sei kein Geschenk der Stadt. Es gehe vielmehr darum, die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr zu stützen, sie nach dem Stand der Technik auszustatten, die Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans zu erfüllen und für Schutz und Sicherheit der Kameraden zu sorgen.

 

Symbolische Schlüsselübergabe: (v. l.) Leiter der Feuerwehr Warendorf Christof Amsbeck,

Stellvertretender Löschzugführer Christoph Jürgens, Löschzugführer Christoph Evermann und Jochen Walter

 

Diesem Zweck dienen auch zwei neue Fahrzeuge, die am Sonntag offiziell in Dienst gestellt und von Pfarrer emeritus Alfred Bünker gesegnet worden sind. Das eine, ein 350 000 Euro teures Löschgruppenfahrzeug LF 20, konnte der Löschzug Milte im Sommer 2013 übernehmen und hat sich mittlerweile schon im Einsatz bewährt. Ende März dieses Jahres konnte der Löschzug auch ein 43 000 Euro teures Mannschaftstransportfahrzeug übernehmen. Beide Fahrzeuge waren von den Nachbarn des Feuerwehrgerätehauses mit Kränzen für die Fahrzeugsegnung geschmückt worden.

 

Ein Tag im Zeichen der Feuerwehr in Milte: Pfarrer em. Alfred Bünker segnete die beiden

neuen Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr ebenso wie den fertiggestellten Gerätehausanbau.

 

An die Schwierigkeiten während der Sanierung des Gerätehauses hatte Löschzugführer Christoph Evermann erinnert. Vier Monate lang war der Löschzug beispielsweise behelfsmäßig in einem Gebäude ohne Heizung und fließendes Wasser untergebracht, zudem musste der Schulungsraum für einige Zeit in die Grundschule verlegt werden. Den Kameraden des Löschzugs dankte Evermann für die Bereitschaft, auch unter diesen Bedingungen mitzuarbeiten.

 

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ob ihm die Mütze von Opa Hermann Kleikamp steht.

 

Ein Dank, dem sich auch Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck anschloss. „Der gelungene Gerätehausumbau wird die Anstrengungen und Entbehrungen während der Bauphase vergessen lassen“, zeigte er sich überzeugt und dankte den Kameraden für die Bereitschaft, zahlreiche zusätzliche Aus- und Fortbildungsstunden im Umgang mit den neuen Fahrzeugen des Löschzugs zu absolvieren. Das LF 20 hat im Löschzug Milte übrigens ein 28 Jahre altes Löschfahrzeug des Typs LF 16 TS abgelöst.

 

 Feuerwehrkameraden und interessierte Bürger gleichermaßen

nahmen die neuen Fahrzeuge in Augenschein.

Quelle: Die Glocke

Freitag, 24. November 2017

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