Unruhiges Wochenende für die Feuerwehr

Sehr unruhig verlief das Wochenende für die Löschzüge der Feuerwehr Stadt Warendorf. Von Freitagmorgen bis Samstagmittag mussten die Löschzüge des Stadtverbandes zu insgesamt zehn Einsätzen ausrücken, die nicht nur dem Sturmtief „Elon“ oder „Felix“ geschuldet waren.

Bereits am Freitagmorgen um 7.12 Uhr rückte der Löschzug Hoetmar zu einem Verkehrsunfall aus – die WN berichteten – aus. Kurz nach 9 Uhr kam es zum ersten Sturmschadenseinsatz an der Ostbleiche in Warendorf, nachdem ein umgestürzter Baum die Zufahrten blockiert hatte.

Der Löschzug Freckenhorst wurde am Freitag um 17.34 Uhr ebenfalls zu einem Sturmeinsatz alarmiert. Auf der K43 – Tanklagerstraße – drohte ein Ast auf die Fahrbahn zu stürzen. Die Feuerwehr entfernte ihn.

Um 17.55 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage in einem Gastronomiebetrieb am Warendorfer Marktplatz aus. Die Löschzüge Warendorf und Milte rückten zum Objekt aus. Die Erkundung ergab, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte.

Während der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus Am Holzbach folgte der nächste Alarm um 20.18 Uhr. Die Drehleiter rückte zu einem überörtlichen Brandeinsatz in einem Wohnhaus nach Füchtorf aus. Die Drehleiter kam vor Art allerdings nicht mehr zum Einsatz.

Selbst in der Nacht von Freitag auf Samstag kamen die Mitglieder der Löschzüge nicht zur Ruhe. Um 0.51 Uhr löste die Brandmeldeanlage in einem holzverarbeitenden Betrieb an der Beckumer Straße aus. Die Auslösung ist vermutlich durch den anhaltenden Sturm und Starkregen entstanden. Ein Feuer wurde nicht festgestellt. Im Einsatz waren die Löschzüge Warendorf und Vohren.

Im Laufe des Samstags erfolgten innerhalb von knapp zwei Stunden weitere vier Einsätze. In Einen streute der Löschzug Einen um 10.44 Uhr eine Ölspur ab. Sturmbedingt waren an der Kolkstiege lose Gegenstände an einem Gebäude eine Gefahr. Die Einsatzkräfte des Standortes Nord sicherten die Gefahrenstelle ab.

Eine längere Hydraulikölspur galt es in Milte auf der Vinnenberger Straße abzustreuen. Zur zeitaufwendigen Beseitigung der Spur musste sogar noch eine Spezialfirma anrücken. Der Löschzug Milte war von 11.12 Uhr an knapp drei Stunden im Einsatz.

Aus bisher ungeklärtem Grund löste am Samstagmittag um 12.39 Uhr die Brandmeldeanlage in einem Gewerbebetrieb in der Miele­straße aus. Bei Erkundung durch die Löschzüge Warendorf und Vohren wurde kein Feuer festgestellt.

Am Sonntag um 11.50 Uhr wurden die Löschzüge 1&2 zu einer Lagehalle am Münsterweg gerufen. Der Nutzer der Halle hatte einen undefinierbaren Geruch, möglicherweise Gas, wahrgenommen. Die Feuerwehr führte Messungen durch und gab rasch Entwarnung. Die Einsatzstelle konnte nach einer Viertelstunde dem Mieter wieder übergeben werden, heißt es in einem Bericht der Feuerwehr.

Freitag, 22. September 2017

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