Parole der Kinder: An die Düse und „Wasser marsch“

Wo findet man die Feuerwehr in Warendorf? Was passiert in der Zeitspanne, nachdem ein Notruf abgesetzt worden ist und das Löschen des Feuers beginnt? Welche Kleidung trägt ein Feuerwehrmann? Diese Fragen brannten 21 Jungen und Mädchen auf den Nägeln.

Die sechs- bis zwölfjährigen Kinder haben am Freitagvormittag im Rahmen der Ferienaktionstage die Feuerwehrwache Am Holzbach besucht. Experten standen den Kindern zur Verfügung, um die einzelnen Fragen zu beantworten.

Aber es blieb während des 90-minütigen Besuchs nicht nur bei der grauen Theorie. „Passt auf, sonst werdet ihr nass!“, rief Mirjam Pollmeyer, freiwillige Brandschutzerzieherin der Feuerwehr, mahnend den Gästen zu. Unterdessen hantierte Fynn Tertölt mit Unterstützung von Löschzugführer Gerd Tünte an einer Wasserdüse. Der Achtjährige testete verschiedenen Arten von Wasserstrahlen, die ein Feuerwehrschlauch produzieren kann. „Mit Volldruck erreichen wir mit dem Wasserstrahl eine Weite von 15 Metern. Aber diesem Druck halten nur erfahrene Feuerwehrmänner stand“, sagte Tünte.

Löschzugführer Gerd Tünte zeigte Fynn Tertölt, wie man zwischen

einem leichten Sprühregen und einem gezielten Strahl umschaltet

 

Nachdem jedes Kind an der Reihe gewesen war, ging es auf eine kurze Rundfahrt im Hilfeleistungslöschfahrzeug. Spaß bereitete den Mädchen und Jungen, dass die Feuerwehrmänner während dieser Tour das Blaulicht einschalteten und mit lautem Martinshorn für Getöse sorgten. Dabei konnte „das Tatütata gar nicht laut genug“ sein, urteilte Anne Altefrohne. Nachdem das Einsatzfahrzeug angehalten hatte, sprangen die Kinder begeistert aus dem Wagen. „Jetzt will ich auch Feuerwehrmann werden“, strahlte der siebenjährige Ernesto Helms.

Viel Freude an der temporeichen Fahrt im Feuerwehrwagen hatten

(v.l.) Mathis, Thilo, Tobias, Fynn, Simon, Max und Joshua

 

Für großes Staunen sorgte darüber hinaus eine 30 Meter lange Drehleiter. Zum Abschluss des Besuchsprogramms bekam jedes Kind ein Malbuch vom Feuerwehrmann Fridulin Brenzlich überreicht.

Nach diesem gelungenen Vormittag werden sicherlich viele zur nächsten Ferienaktion wiederkommen. Gerd Tünte gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass er den ein oder anderen in der Jugendfeuerwehr wiedersehen werde.

21 Jungen und Mädchen erlebten unter Leitung von Brandschutzerzieherin Mirjam Pollmeyer (l.)

und Löschzugführer Gerd Tünte (r.) einen ereignisreichen Freitagvormittag

 

Quelle: Die Glocke

Freitag, 18. August 2017

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