Einsatzkräfte zu Drehleitermaschinisten ausgebildet.

Damit das Rettungsgerät der Feuerwehr Stadt Warendorf qualifiziert bedienen werden kann, wurden vom 23. bis 27.06.2014 zusätzlich zu den bereits ausgebildeten Kräften weitere sieben Einsatzkräfte des Stadtverbandes zu Drehleitermaschinisten ausgebildet. Dies ist erforderlich, um auch in Zukunft sicher und zeitig am Einsatzort mit dem Hubrettungsgerät tätig werden zu können.

Die Stadt Warendorf besitzt insgesamt zwei solcher Hubrettungsgeräte die am Standort Holzbach und am Standort Nord stationiert sind.

In der Vergangenheit konnten derartige Lehrgänge am Institut der Feuerwehr NRW in Münster durchgeführt werden, die jedoch durch Ausbilderschulungen ersetzt wurden. Die Ausbilder übernehmen nunmehr die Ausbildung an den Heimatstandorten. Ohne die erforderliche Schulung darf eine Drehleiter nicht als Maschinist bedient werden. Die 36 stündige theoretische und praktische Ausbildung wurde in Vollzeit an der Warendorfer Drehleiter unter der Leitung von Gerd Tünte, sowie von den Ausbildern Björn Heitmann, Michael Slomski, Björn Middendorf und Christian Erpenbeck (alle Löschzüge Warendorf) durchgeführt.

Zu Beginn der Ausbildung stand am ersten Tag die Theorie im Vordergrund. Über Neuerungen und Verhalten im Straßenverkehr unter Einsatzbedingungen, sowie Absicherung der Einsatzstelle wurden die angehenden Maschinisten unterrichtet. In der weiteren Theorie folgten die Grundlagen sowie Begriffe einer Drehleiter. Hierzu zählten in erster Linie nicht nur die Einsatzbereiche, sondern auch die Einsatzgrenzen die dieses Fahrzeug mit sich bringt. Taktik mit einigen Tipps und Tricks zum Aufbau der Drehleiter im Einsatzfall. Hierbei wurde die sogenannte Haus-Regel (Hindernisse, Abstände, Untergrund und Sicherheit) erläutert. Falsch parkende Fahrzeuge, enge Straßen sind ebenfalls ein wichtiger Faktor wie auch der Untergrund auf der die Drehleiter vor Inbetriebnahme abgestützt werden muss.

In den darauffolgenden Tagen wurden die praktischen Übungen nach vorheriger Unterweisung vom Hauptsteuerstand und anschließend aus dem Rettungskorb geübt. Einige Anleiterübungen auf dem stillgelegten Betriebsgelände der Fa. Brinkhaus, oder an der Ems, sowie im Stadtgebiet boten sich hierbei hervorragend an. Weitere praktische Übungen u. a. mit den Zusatzgeräten Wenderohr, Krankentrageeinrichtung, Ausleuchtung von Einsatzstellen und mögliche Motorsägearbeiten im Rettungskorb nach Unwetterlagen galt es ebenfalls sicher umzusetzen. Ebenso wichtig waren Notfahrbetriebe die bei einem technischen Defekt erforderlich werden. Ein Besteigen der 30 Meter langen Leiter im Freistand war für die Teilnehmer am letzten Ausbildungstag ein Muss. Am Freitag, den letzten Ausbildungstag, wurde eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung durchgeführt. So musste im Dreierteam eine Einsatzlage sicher und korrekt abgearbeitet werden.

Alle Teilnehmer beendeten mit Erfolg den in fünfter Auflage stattgefundenen Warendorfer Drehleiter-Maschinisten-Lehrgang.

Erfolgreich teilgenommen haben: Nils Redenz, Simon Wittenbrink, Florian Stählker, Tobias Aundrup, Fabian Zepke und Mark Grontzki (Löschzüge Warendorf), Sebastian Schmidt (Löschzug Einen)

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Dienstag, 28. März 2017

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