Feuerwehr: „Ein Bild der Verwüstung“

Feuerwehrleute aus Warendorf haben fünf Tage lang bei Aufräumarbeiten nach dem Sturm „Ela“ am Pfingstmontag in Düsseldorf geholfen. Die Feuerwehr Düsseldorf hatte über die Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster mehrere Drehleitern sowie Motorkettensägen und Personal aus verschiedenen Kreisen angefordert.

Von der Feuerwehr Warendorf wurde die am Standort Nord auf dem Brinkhausgelände stationierte Drehleiter samt Personal abgestellt. Noch am gleichen Tag fuhr die Wehr nach Düsseldorf. Zentraler Treffpunkt war das Messegelände der Stadt. Von dort aus ging es mit Kartenmaterial und Einsatzbefehl zu den verschiedenen Einsatzorten. Den Kameraden bot sich teilweise ein Bild der Verwüstung. Ganze Straßenzüge waren gesäumt von umgeknickten Bäumen, geparkte Pkw mussten von umgestürzten Bäumen befreit werden, und massive Äste drohten auf Straßen und Wege zu fallen.

Gearbeitet wurde bis auf wenige Stunden die Nacht durch, so dass ein regelmäßiger Austausch der Kameraden notwendig war. Insgesamt wurden 15 Einsatzkräfte aus Warendorf eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Feuerwehr sei vorbildlich gewesen, die Bevölkerung sehr dankbar für die Hilfe.

Die „betagte“ Drehleiter aus Warendorf war aufgrund eines technischen Defekts in den letzten beiden Tagen in Düsseldorf nicht mehr einsatzbereit, Ersatz bekamen die Warendorfer von den Kameraden in Düsseldorf. Da die Reparatur des Warendorfer Fahrzeugs noch andauert, musste ein weiteres Hilfegesuch aus Gelsenkirchen abgelehnt werden.

 

15 Kräfte aus Warendorf haben nach dem Sturm „Ela“ an

Pfingstmontag bei den Aufräumarbeiten in Düsseldorf geholfen.

 

Quelle: Die Glocke

Sonntag, 25. Juni 2017

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