Feuerwehr Warendorf im Rheinland im Einsatz

Die schweren Unwetter an den Pfingsttagen haben den Löschzug Hoetmar auch außerhalb des Golddorfs in Atem gehalten. „Die Bezirksregierung Münster hat am vergangenen Dienstag um 13.33 Uhr einen technischen Löschzug des Kreises alarmiert“, berichtet Löschzugführer Willi Kottenstedde.

Dennoch war das Löschgruppenfahrzeug der Hoetmarer Wehr gut eine Stunde nach der Alarmierung einsatzbereit: Neben Löschzugführer Willi Kottenstedde und dem Stellvertretenden Stadtbrandmeister Lars Recker machten sich Josef Recker, Theo Vogel-Hanhoff, Marina Austerhoff, Sandra Lissewski, Ludger Heuckmann, Christoph Kortenjann und Klaus Höving zusammen mit Kameraden aus Ahlen, Beckum und Oelde sowie einem Einsatzleitwagen einem Gelenkmast, einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und eben dem Hoetmarer Löschgruppenfahrzeug auf den Weg ins Rheinland.

Zunächst gingen die Kräfte aus dem Kreis Warendorf in der Feuer- und Rettungswache Ratingen in Bereitstellung, um dann Kameraden aus dem bergischen Land im Einsatz abzulösen. „Innerhalb von knapp zehn Stunden haben wir ein Dutzend Einsätze abgearbeitet“, blickt Kottenstedde zurück.

Einsatzort für die Kräfte aus dem Kreis Warendorf war die Stadt Erkrath. „Wir haben Bäume, die abgeknickt waren, gegen Hauswände lehnten oder umzustürzen drohten, mit Hilfe von Kettensägen beseitigt.“ Dabei konnten die Kameraden aus dem Kreis Warendorf die Einsätze selbstständig abarbeiten: „Mit Hilfe von Navigationsgeräten haben wir uns den Weg zu den Einsatzorten gesucht“, berichtet Willi Kottenstedde.

Im Vergleich zur Stadt Erkrath sei das Unwetter im Kreis Warendorf glimpflich verlaufen. „Bis Dienstagnachmittag hatten die Feuerwehren im Kreis Mettmann aufgrund der schweren Gewitterfront mehr als 1000 Einsätze abzuarbeiten“, weiß Kottenstedde. Bei den zusätzlich anstehenden „Aufräumarbeiten“ haben dann auch Kameraden aus Hoetmar im Rahmen der überörtlichen Hilfe Unterstützung geleistet.

Die Beseitigung von beschädigten Bäumen war eine der Hauptaufgaben

der Hoetmarer Wehr bei ihrem Einsatz in Erkrath.

 

Nur wenig Zeit war den drei Warendorfer Feuerwehr-Einsatzkräften Ludger Drüge, Sven Langer und Luca Theres am Mittwoch geblieben, um sich auf die Fahrt mit der Drehleiter nach Düsseldorf vorzubereiten. Ähnlich war es tags zuvor den ebenfalls zur Sturmschädenbeseitigung angeforderten Feuerwehrkräften aus Ahlen, Oelde und Beckum ergangen. Treffpunkt der Mittwochsgruppe war zunächst das Düsseldorfer Messegelände. Mit Sonderrechten und einem Stadtplan ausgestattet, wurden von den Mannschaften aus dem Kreis Warendorf die Einsatzstellen im Stadtgebiet Düsseldorf angefahren, um umgestürzte Bäume oder Stämme, die aufgrund ihrer Schwäche durch dem Sturm umzuknicken drohten, zu beseitigen. Nach der Übernachtung in einer Feuerwache wurden die Warendorfer Einsatzkräfte am Donnerstag zu weiteren Arbeitseinsätzen eingesetzt. Schwerpunktmäßig galt es, ganze Straßenzüge wieder passierbar zu machen.

„Die Organisation und das eigentliche Schadensausmaß in der Landeshauptstadt ist schon beeindruckend“, so Ludger Drüge bei einer Rückmeldung. Ebenso lobte die Besatzung die freundlichen Düsseldorfer. Aufgrund der weiterhin angespannten Lage wurde der Einsatz noch verlängert. Gestern Nachmittag machten sich vier weitere Kameraden aus Warendorf auf den Weg, um die erste Mannschaft abzulösen.

Quelle: Die Glocke

Einsatzbericht zu dem Einsatz Erkrath

Einsatzbericht zu dem Einsatz Düsseldorf

Bericht der Westfälischen Nachrichten

Freitag, 18. August 2017

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