Im ersten Halbjahr 145 Feuerwehreinsätze

Im Monat Juni haben die Löschzüge der Feuerwehr Stadt Warendorf insgesamt 40 Einsätze bewältigt. Die Einsätze beinhalteten zudem ein sehr umfangreiches Einsatzgeschehen.

Die Halbjahresbilanz weißt damit 145 Einsätze und somit 18 weniger im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 auf.

Über vier Tage befanden sich Einsatzkräfte aus Einen im Rahmen der 5. Bereitschaft der Bezirksregierung Münster mit dem Einsatzleitwagen des Löschzuges Einen beim Elbe Hochwasser in Magdeburg. Hinzu kamen noch Kräfte aus den Löschzügen die zur Unterstützung der Fernmeldeeinheit des Kreises Warendorf dort eingesetzt waren.

Durch ein Missgeschick war ein Kind zwischen zwei Holzpfosten mit dem Kopf eingeklemmt. Mit Hilfe des Spreizers wurden die Pfosten auseinandergedrückt und der Kopf konnte befreit werden. Das Kind wurde zum Glück nicht verletzt und wurde vor Ort den Erziehungsberechtigten wieder übergeben.

Bei einem Verkehrsunfall am 20.06. auf der K17 zwischen Einen und Telgte verunglückte ein Sattelzug. Zum Glück war der Fahrer entgegen der ersten Meldung nicht eingeklemmt, der LKW-Auflieger wurde hingegen völlig zerstört nachdem dieser seitlich komplett aufgerissen war. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und pumpte den zum Teil bereits ausgelaufenen Kraftstoff ab.

Am frühen Morgen des 15. Juni brannte in der Bauernschaft Vohren ein landwirtschaftliches Anwesen. Mehrere Löschzüge aus dem Stadtverband konnten eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile vermeiden. Ein Totalverlust des betroffenen Gebäudes konnte abschließend aber nicht verhindert werden.

Der komplette Löschzug Milte, unterstützte am Abend des 16. Juni über mehrere Stunden in der niedersächsischen Nachbargemeinde Glandorf die dortigen Einheiten. Hier brannte ein großes landwirtschaftliches Anwesen in voller Ausdehnung.

Das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Freckenhorst unterstützte am 19. Juni in Albersloh die dortige Feuerwehr ebenfalls beim Brand eines Stallgebäudes.

Die Drehleiter aus Warendorf wurde zur Unterstützung nach Sassenberg zu einem gemeldeten Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr alarmiert.

Acht weitere Brandeinsätze beinhalteten Kleinbrände, Brandnachschauen, und Blitzeinschläge.                         

Zwanzig technische Hilfeleistungen beinhalteten Türöffnungen hinter denen eine hilflose Person vermutet wurde, Absicherung der Einsatzstelle bei der Landung eines Rettungshubschraubers, Sturmschäden, Ölspuren sowie Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen bei denen Betriebsstoffe ausgelaufen waren.

Bei fünf ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen, stellten sich die Alarmierungen diesmal nicht alle als Fehlalarm heraus. Bei einer Auslösung löste die Anlage aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Heizraum, die vermutlich durch eine Verpuffung entstand, aus. Der Raum musste mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit werden.

Freitag, 18. August 2017

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