Zweiundzwanzig Einsätze im April

Zweiundzwanzig Einsätze haben die Löschzüge der Feuerwehr Stadt Warendorf im Monat April bewältigt.

Im gesamten Stadtgebiet wurden die Löschzüge zu insgesamt neun Brandeinsätzen alarmiert.

 

In der Nacht vom 23. auf den 24. April kam es zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in Warendorf. Eine Bewohnerin konnte noch rechtzeitig aus dem Gebäude geführt und dem Rettungsdienst übergeben werden. Mehrere Trupps unter schweren Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor, oder verhinderten durch gezieltes ablöschen von außen eine weitere Brandausdehnung. Die Wohnung wurde durch das Feuer erheblich zerstört. Bei diesem Einsatz zeigte sich erneut deutlich die Wichtigkeit des Standortes Nord der Feuerwehr Warendorf. Das erste Hilfeleistungslöschfahrzeug benötigte keine acht Minuten nach der Alarmierung zur Einsatzstelle und konnte mit voller Besatzung sofort mit den Arbeiten beginnen. Dieses schnelle Eingreifen im äußersten Wohngebiet von Warendorf wäre ohne diesen zweiten Standort nicht möglich gewesen. Somit konnten alle gesetzlichen Auflagen erfüllt werden. Diese besagt das ein Löschfahrzeug mit einer Besatzung von 9 Personen inkl. Atemschutzgeräteträger innerhalb von 8 Minuten an der Einsatzstelle eintreffen müssen. Ebenso zeigte sich positiv die Besetzung des Führungsfahrzeugs, was seit einem Jahr mit einer Führungskraft mit Zugführerfunktion im Wechsel innerhalb der Löschzüge 1&2 besetzt ist, und direkt von Zuhause die Einsatzstelle anfährt, um entsprechend die Einsatzstelle zu leiten und zu koordinieren.

Bei einem Feuer in Vohren am 16.April, brannte ein Trecker in voller Ausdehnung. Ebenso durch das Feuer angefacht brannten direkt daneben gelagerte 15 Großgrasballen. Nach etwas über einer Stunde konnte Feuer aus gemeldet werden.

In den frühen Morgenstunden des 1. Aprils brannte ein Silo und Brennholz unter einem Abdach auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Die Brandstelle lag zwischen mehrere Schweineställe und drohte sich auszuweiten. Aufgrund eineshohen Kräfteeinsatzes konnte diese Ausbreitung erfolgreich verhindert werden. Im Einsatz waren dort die Löschzüge, Milte, Einen, Warendorf und Freckenhorst.

Sechs weitere Brandeinsätze beinhalten Kleinbrände (Heckenbrand, PKW-Brand, Mülltonne) und eine Alarmierung im guten Glauben. Der Rauch stellte sich als Staub bei Sanierungsarbeiten heraus.

Zehn technische Hilfeleistungen unterteilen sich in fünf Ölspuren, eine Unterstützung für den Rettungsdienst, eine Tierrettung aus dem alten Emsarm, ein Verkehrsunfall bei dem die Feuerwehr die Einsatzstelle absicherte und ausl. Betriebsstoffe sicherte, sowie zwei Alarmierungen für Türöffnungen hinter denen sich jeweils eine hilflose Person befand. Die Feuerwehr brauchte hierbei aber nicht mehr tätig werden.

Bei drei ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen in Warendorf, erwiesen sich alle als Fehlalarm.

Mittwoch, 26. Juli 2017

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