Jahreshauptversammlung 2019 des Löschzuges Vohren

Kameradschaft ohne Grüppchen und Intrigen

Auf ein „vergleichsweise unspektakuläres Jahr“ hat der Löschzug Vohren am Freitag auf seiner Mitgliederversammlung im Gerätehaus zurückgeblickt. Einheitsführer Michael Laumann weiß trotzdem, dass die Zahl der Einsätze mit 40 im Vergleich recht hoch war.
Vor allem Fehlalarme von Brandmeldeanlagen hatten die Mitglieder des Löschzugs Vohren beschäftigt. Aber auch in realen Notfällen waren sie zum Einsatz gekommen. So erinnerte Michael Laumann besonders an einen Brandeinsatz und lobte das besonnene und schnelle Handeln der Löschzug-Mitglieder: „Das hätte auch anders ausgehen können.“
Insgesamt 368 Stunden waren die Mitglieder des Löschzugs im vergangenen Jahr bei den 40 Einsätzen aktiv, hatte Daniel Micke für seinen Jahresbericht ausgerechnet. Eine Zahl, in der die geleisteten Stunden bei Brandsicherheitswachen, der Gerätepflege sowie bei 23 Dienstabenden und bei der Vorbereitung auf die Teilnahme am Leistungsnachweis in Alverskirchen noch gar nicht berücksichtigt ist. Darüber hinaus hatte der Löschzug auch Wasserspiele für ein Zeltlager auf dem Vohrener Schützenplatz ermöglicht, wie Timo Krüllmann-Große Frie in Erinnerung rief.

Geehrt wurden (v. l.) der Stellvertretende Zugführer Daniel Micke, Manfred Wessel, Bernhard Heitmann,

Thomas Olgemöller, Maik Pelster, Alfons Hagemeyer und Zugführer Michael Laumann.

„Da stand der Bulli, wir wollten losfahren – und er tat’s natürlich nicht“, erinnerte sich Bernhard Heitmann am Freitag an seinen ersten Dienstabend bei der Freiwilligen Feuerwehr. Gelungen war Heitmanns Start in der Feuerwehr vor einem halben Jahrhundert nicht gerade. Dennoch wurde der Vohrener am Freitag für 50-jährigen Feuerwehrdienst geehrt. Denn Heitmann ließ sich nicht entmutigen, wurde Stellvertretender Zugführer, später sogar 23 Jahre lang Löschzugführer. Heute ist er Sprecher der Ehrenabteilung und konnte sich am Freitag über sein Feuerwehrjubiläum ebenso freuen wie Alfons Hagemeyer, der vor 40 Jahren der Feuerwehr beitrat, und Thomas Olgemöller, Maik Pelster sowie Manfred Wessel, die auf eine 25-jährige Mitgliedschaft in der Wehr zurückblicken. Ausgezeichnet wurden auch Ulrich Affhüppe und Daniel Lütke-Alsmann. Beide hatten keinen der 23 Dienstabende versäumt. Auszeichnungen des Leistungsnachweises gingen an Lukas Blienert (Bronze) sowie an Bernd Lamers und Stephan Blienert (beide Silber).

Keinen von 23 Dienstabenden versäumt haben (v.l.) Michael Laumann,

Daniel Lütke-Alsmann, Ulrich Affhüppe und Daniel Micke.


Allen Mitgliedern des Löschzugs Vohren dankte Christof Amsbeck für ihren Einsatz in der täglichen Gefahrenabwehr. Der Leiter der Feuerwehr stellte in seinem Grußwort die Bedeutung der Kameradschaft heraus: „Kameradschaft bedeutet offene Kommunikation, ohne Grüppchenbildung und Intrigen. Dort, wo Kameradschaft nicht praktiziert wird, kann Feuerwehr nicht richtig funktionieren.“

Wehrbeitrag Christof Amsbeck dankte den Mitgliedern

für den unermüdlichen Einsatz.

Dankesworte, denen sich auch Alfons Havelt anschloss. In seinem Grußwort würdigte das Ratsmitglied die Bereitschaft der Feuerwehr, sich stets neuen Herausforderungen zu stellen.


Die Glocke - www.die-glocke.de

Freitag, 21. Februar 2020

Designed by LernVid.com

Homepage-Sicherheit