Wasserwerk Vohren Schauplatz einer Übung

Jugendliche hatten sich am Samstagnachmittag offenbar unerlaubt Zutritt zum Wasserwerk Vohren verschafft und dort eine Party gefeiert. Dabei wurden nach Auskunft des Rettungsdienstes offensichtlich auch so genannte „bewusstseinserweiternde Substanzen“ von den Heranwachsenden konsumiert. Das sollte nicht ohne Folgen bleiben.

Drei Personen mussten durch die Rettungskräfte versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Um die Jugendlichen aus dem stark verrauchten Gebäude in Sicherheit zu bringen, setzte der Löschzug Vohren der Freiwilligen Feuerwehr eine Drehleiter ein, da die Rettung nur über das Dach möglich war.

 

Im Keller des Vohrener Wasserwerks feierten Jugendliche eine Party.


Der Notruf war um 15 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen. Ein aufmerksamer Radfahrer hatte eine Person auf dem Dach des Wasserwerks gesichtet und den Vorfall gemeldet.
Glücklicherweise handelte es sich bei dem Szenario lediglich um eine Übung des Malteser Hilfsdienstes und der Feuerwehr und nicht um einen realen Unfall. Ziel der Aktion war es, die Zusammenarbeit der Rettungskräfte zu üben – unter besonderer Berücksichtigung der Raumordnung und des Einsatzstellenfunks.
Die Einsatzleitung hatte Michael Laumann inne, als Gruppenführer Rettungsdienst zeichnete Felix Dellori verantwortlich. Ausgearbeitet hatten die Übung Daniel Micke und Martin Schönebeck von der Freiwilligen Feuerwehr Vohren sowie Bernd Kiskemper und Daniel Wienecke vom Malteser Hilfsdienst. Sie zeigten sich mit dem Ergebnis des Einsatzes zufrieden. „Das Ziel wurde erreicht“, betonte Martin Schönebeck. Bemerkenswert an der Übung war jedoch nicht nur der reibungslose Ablauf. Vielmehr kam auch die Vohrener Landjugend zum Ort des Geschehens, um sich den Testeinsatz hautnah anzusehen.

 

Mit der Drehleiter sollten die Verletzten über das Dach gerettet werden.


Möglich wurde die Aktion dank Matthias Schürhörster, Leiter des Wasserwerks Vohren, und seines Mitarbeiters Sebastian Gittera, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten und persönlich vor Ort waren.
Zur Manöverkritik trafen sich die Beteiligten im Anschluss am Gerätehaus in Vohren bei Grillwürstchen und kühlen Getränken.

 

Wissbegierig zeigten sich die Vohrener Landjugendlichen,

die den Ablauf der Übung von Feuerwehr und Maltesern vor Ort interessiert verfolgten.

 

Quelle: Die Glocke

Samstag, 25. November 2017

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