Einmal im Leben Feuerwehrmann sein - Ferienspieltage in Einen

Einmal selbst hinter dem Steuer eines großen Feuerwehrautos sitzen, zum Einsatz fahren und Menschen in Not helfen – diesen Traum haben viele Kinder und zumindest das Sitzen hinter dem Steuer konnten sie im Rahmen der Ferienaktionstage beim Löschzug Einen schon einmal testen.

Die Kameraden des Löschzuges Einen öffnete nämlich die Tore zum Gerätehaus, um jungen Besuchern einen Einblick in ihre Welt zu ermöglichen. Ein Angebot, das die Kinder gern annahmen, und so herrschte schnell lebhaftes Gewusel. Die Kinder liefen aufgeregt von einem Fahrzeug zum nächsten, setzten sich ans Lenkrad oder auf die Rückbank, schalteten das Blaulicht ein und ließen sich alles ganz genau erklären. Unter anderem auch, warum im ganzen Gerätehaus keine Stangen zu finden sind, wie man sie aus Filmen kennt. Die würden nur bei der Berufsfeuerwehr gebraucht, wenn die Kameraden im Gerätehaus stationiert seien und im Fall eines Einsatzes von ihrem Aufenthaltsraum im ersten Stock schnellstmöglich zu den Fahrzeugen im Erdgeschoss kommen müssten, erläuterten die Fachleute. Bei der freiwilligen Feuerwehr dagegen kämen die Einsatzkräfte von ihrer Arbeitsstelle oder von zu Hause direkt zum Gerätehaus.

Den Helm auf und dann kann’s losgehen: Wie ein echter Feuerwehrmann nahm der vierjährige Benjamin am Steuer des Einsatzwagens Platz.


Aber die Blauröcke zeigten ihren Besuchern nicht nur, welche Werkzeuge und Materialien in den einzelnen Wagen zu finden sind, sondern die Mädchen und Jungen konnten auch praktisch alles ausprobieren. Mit einer Wärmebildkamera suchten sie bei ihren Eltern und Großeltern, die sie ins Gerätehaus begleitetet hatten, nach der wärmsten Stelle am Körper, sie durften Atemschutzmasken anprobieren und auch die Atemluftflaschen, die im Einsatz benutzt werden, probeweise auf den Rücken nehmen. So bekamen die Kinder auch einen Eindruck davon, was die Feuerwehrleute während eines Einsatz alles an Gewicht mit sich herumtragen müssen, denn allein das Atemschutzgerät wog 20 Kilogramm.

Den Inhalt des Rettungsrucksacks erklärten

(v. l.) Oliver Struck und Günter Wellstein Jonathan und Benjamin

Besonderen Spaß machte natürlich auch das Löschen mit dem Schlauch, das ebenfalls auf dem Programm stand. Vor der Halle des Löschzugs übten sich die kleinen Feuerwehrleute im Umgang mit dem Schlauch und bekamen den ein oder anderen nützlichen Tipp von den Profis. Diese standen auch bereit, um jede noch so detaillierte Frage zur Technik oder zum letzten Einsatz zu beantworten, bis der Wissensdurst der Kinder vorerst gestillt war.

Quelle: Die Glocke

Freitag, 17. November 2017

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