Herausforderung durch zahlreiche schwierige Einsätze

„Es lohnt sich, bei uns mitzumachen“, warb Löschzugführer Helmut Pöhling bei der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Einen um neue Mitglieder.Wie sehr es sich lohnt, das machte auch ein beeindruckender Jahresbericht deutlich. Pöhling erinnerte an viele gesellschaftliche, aber auch feuerwehrtechnische Einsätze, an gute und weniger gute. Die Einweihung und Segnung der neuen Fahrzeuge war ebenso ein Höhepunkt wie der „Tag der offenen Tür“ am neuen Gerätehaus.

Pöhling zeigte sich sehr stolz auf „seine“ Jungs und Mädels: „Wir haben eine super funktionierende Mannschaft“. Er dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz, der oft über das geforderte Maß hinausgehe.

Schriftführer Christian Schmidt ließ das Einsatzjahr Revue passieren. Der Löschzug hatte zahlreiche schwierige Einsätze, unter anderem einen Verkehrsunfall mit der Bahn, einen Hofbrand und einen Brand in einer Biogasanlage, zu bewältigen. An diesen Einsatz konnte sich jeder Feuerwehrkamerad noch lebhaft erinnern. Doch auch Verkehrsunfälle mit Todesfolge werden von den Feuerwehrmännern und -frauen gemeistert. Hier setzen sie die Kameraden nach dem Einsatz noch oft zusammen, um das Gesehene zu verarbeiten.

Der Löschzug Einen hatte im Jahr 2013 40 Einsätze mit insgesamt 1633 Einsatzstunden. Die 24 Dienstveranstaltungen teilten sich auf 1870 Dienststunden auf, dazu kamen 290 Stunden für Seminare und Lehrgänge. Insgesamt hat der Löschzug Einen im Jahr 2013 rund 2560 Stunden auf freiwilliger Basis gearbeitet.

Der Leiter der Feuerwehr Warendorf, Christof Amsbeck, bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden ausdrücklich für deren selbstlosen Einsatz. Dabei sei auch eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Stadtverbandes wichtig, denn die Feuerwehr spiele im Sicherheitskonzept der Stadt eine zentrale Rolle. Amsbeck betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr mit ihren Mitgliedern ehrenamtlich für die Sicherheit der Stadt sorge: „Die Feuerwehr hilft bedingungslos“, erklärte er.

Auszeichnungen für langjährige und engagierte Kameraden

Der Sprecher der Ehrenabteilung, Aloff Siegmund, gab sein Amt aus gesundheitlichen Gründen auf. Löschzugführer Helmut Pöhling ehrte Siegmund für seinen langen Einsatz in der Ehrenabteilung.

Für eine 100-prozentige Dienstbeteiligung wurden, wie schon im Jahr 2012, auch diesmal Andre Wessel und Martin Luther geehrt. Seit 25 Jahren Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Einen sind Hermann Suer, Ludger Lienkamp, Rudolf Merten und Helmut Pöhling. Franz Sudmann kann auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Sudmann sei ein Vorbild und Ansporn für alle aktiven Kameraden, betonte Pöhling.

Für 100-prozentige Dienstbeteiligung wurden

Andre Wessel und Martin Luther ausgezeichnet.

 

Für langjährige Mitgliedschaft wurden (v. l.) Rudolf Merten (25 Jahre), Hermann Suer (25 Jahre),

Franz Sudmann (50 Jahre), Ludger Lienkamp (25 Jahre) und Helmut Pöhling (25 Jahre) geehrt.

 

Christof Amsbeck überreichte die Leistungsabzeichen. Für einmalige Teilnahme erhielten Sven Lienkamp, Chris Kretschmer und Sandra Evermann das Leistungsabzeichen in Gold, Marc Schlamann erhielt für seine dreimalige Teilnahme das Leistungsabzeichen in Silber. Raimund Drop erhielt für 15-malige Teilnahme das Leistungsabzeichen Gold mit rotem Grund.

Wehrführer Christof Amsbeck (l.) zeichnete (v. l.) Gruppenführer Andreas Decker für die Teilnahme am Leistungswettbewerb aus.

Das bronzene Leistungsabzeichen erhielten Sandra Evermann, Chris Kretschmer und Sven Lienkamp, das goldene

Leistungsabzeichen auf rotem Grund bekam Raimund Drop.

 

Löschzugführer Helmut Pöhling hatte dann die ehrenvolle Aufgabe, zwei Kameraden für ihre langjährigen Verdienste in die Ehrenabteilung zu befördern: Ferdi Bruns ist 1980 in die Feuerwehr eingetreten, er war 18 Jahre Gerätewart und 34 Jahren im aktiven Dienst. Nun hat er mit 63 Jahren die Altersgrenze erreicht. Gregor Stockmann trat 1975 in die Feuerwehr ein, er war 18 Jahre lang Löschzugführer, ist seit 2004 Ehrenlöschzugführer und 38 Jahre lang im aktiven Dienst Er hat ebenfalls mit 63 Jahren die Altersgrenze erreicht und wird nun Mitglied in der Ehrenabteilung.

In die Ehrenabteilung verabschiedeten Rudolf Merten, stellvertretender Löschzugführer (l.)

und Löschzugführer Helmut Pöhling (r.) Ferdi Bruns (2. v. r.) und Gregor Stockmann (2. v. l.)

Quelle: Die Glocke

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Donnerstag, 21. September 2017

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