Löschzug Hoetmar - 100 Jahre retten, löschen, bergen

„Ihr habt viele Menschenleben gerettet, Gefahrensituationen beseitigt und oftmals Schlimmeres verhindert. Das ist ein guter Grund zum Feiern“, gratulierte Warendorfs Bürgermeister Axel Linke dem Löschzug Hoetmar am Sonntag beim Festakt im Gerätehaus zum 100-jährigen Bestehen.

Dankende Worte für die Wehr fand Bürgermeister Axel Linke

Als Dank für die fortwährende Einsatzbereitschaft hatte Linke kleine Geschenke für alle 100 Mitglieder mitgebracht. „Das Sicherheitskonzept unserer Stadt wäre ohne die Feuerwehr undenkbar. Wir brauchen Sie“, dankte der Erste Bürger..
Dankesworte, die Feuerwehr-Leiter Christof Amsbeck unterstrich: „Der Löschzug Hoetmar ist ein hochmotivierter, nicht wegzudenkender Bestandteil der Feuerwehr Warendorf.“ Er fügte hinzu: „Heute ist der Tag, um allen Feuerwehrleuten, die in den vergangenen 100 Jahren in der Wehr mitgearbeitet haben, Dank zu sagen.“

 

Als Leiter der Feuerwehr dankte Christof Amsbeck dem Löschzug.


Einen Dank, den auch Theo Fleuter im Namen der Hoetmarer Vereine überbrachte: „Wir in Hoetmar haben es gut. Hier gibt es Menschen, die sich füreinander einsetzen“, ist er überzeugt und überreichte zusammen mit zahlreichen weiteren Vereinsvertretern Geldgeschenke an den Löschzug. Geschenke hatten auch Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann und Bezirksbrandmeister Donald Niehues mitgebracht. Letzterer überreichte Löschzugleiter Willi Kottenstedde eine Ehrenurkunde des NRW-Innenministers Herbert Reul zum Löschzugjubiläum.

 

Über das Jubiläum freuten sich Bezirksbrandmeister Donald Niehues (l.) und Willi Kottenstedde.


Dass sich die Aufgaben der Feuerwehr in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten deutlich gewandelt haben, betonte Kottenstedde in seinem Redebeitrag. „Vor 30 oder 40 Jahren gab es Übungsabende, da war in der Kübelspritze kaum Wasser, dafür aber eine Flasche Hoetmarer Goldkorn.“ Vergangene Zeiten.
Begonnen hatte der zweite Tag des Hoetmarer Feuerwehr-Jubiläums mit einem von Pfarrdechant Manfred Krampe und Feuerwehr-Seelsorger Diakon Martin Kofoth gestalteten Gottesdienst und dem anschließenden Festumzug von der St.-Lambertus-Kirche zum Feuerwehrgerätehaus, den die Stadt- und Feuerwehrkapelle Sendenhorst musikalisch begleitete.

 

Der große Festumzug führte am Sonntag von der Kirche St. Lambertus bis zum Gerätehaus des "Geburtstagkinds".

 

Am Nachmittag setzte sich das Jubiläumsprogramm unter anderem mit Mitmach-Aktionen fort. So lud die Kinderfeuerwehr dazu ein, die Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Wer wollte, konnte aber auch einmal in die Schutzbekleidung eines Feuerwehrmitglieds schlüpfen und an ausgemusterten Autos den Umgang mit Schere und Spreizer erproben oder bei Helikopterflügen Hoetmar und das Gerätehaus aus der Vogelperspektive betrachten.
Die kleinen Besucher indes hatten viel Freude an der Kistenrutsche, der Feuerwehr-Hüpfburg, den weiteren Spielangeboten und an der Möglichkeit, die großen Feuerwehrfahrzeuge einmal aus der Nähe betrachten zu können. Ein gelungenes Fest für die ganze Familie.

 

Für den "guten Ton" beim Jubiläumsfest des Hoetmarer Löschzugs sorgte die Stadt- und Feuerwehrkapelle aus Sendenhorst.

 

Wie eine Rettungsschere funktioniert konnte Stefan Friggemann (r.) unter

fachkundiger Anleitung von Feuerwehrmann Ludger Heuckmann ausprobieren.

 

Quelle: Die Glocke

Freitag, 15. November 2019

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