Jahreshauptversammlung 2015 des Löschzuges Hoetmar

Wir haben nachweislich 6540 Stunden Eigenleistung erbracht“, sagte Zugführer Willi Kottenstedde nicht ohne Stolz: „Für diese Leistung spreche ich jedem von Euch meinen größten Respekt aus.“ Ganz im Zeichen des Neubaus des Gerätehauses an der Ecke Lindenstraße/Dechant-Wessing-Straße stand am Samstagabend die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hoetmar.

Ganz im Zeichen des Neubaus des Gerätehauses an der Ecke Lindenstraße/Dechant-Wessing-Straße stand am Samstagabend die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hoetmar. Gemeinsam blickten die Kameraden in ihrem neuen zu Hause auf ein anstrengendes, aber letztlich erfolgreiches Jahr zurück.

„Wir haben nachweislich 6540 Stunden Eigenleistung erbracht“, sagte Zugführer Willi Kottenstedde nicht ohne Stolz: „Für diese Leistung spreche ich jedem von Euch meinen größten Respekt aus.“

Ehe die Wehr Ende Oktober in ihr neues Gerätehaus einziehen konnte, seien seit Anfang Juli 2014 unter anderem 2200 Kubikmeter Erde ausgehoben und der komplette Rohbau innerhalb von nur fünf Wochen von den Kameraden erstellt worden. Aber auch die kompletten Malerarbeiten oder den Fenster-Einbau habe man in Eigenregie übernommen. „Wir alle haben viel Freizeit geopfert und wurden von vielen helfenden Händen unterstützt“, sagte Kottenstedde, der sich auf die offizielle Einweihung des neuen Gerätehauses am 11. und 12. Juni freut. Er dankte der Stadt und Kommunalpolitik für die hervorragende Zusammenarbeit.

Für diese „beispiellose Leistung gelebter Kameradschaft“ zeichnete Bernd Besselmann im Namen des Festausschusses den gesamten Löschzug als „Feuerwehrmann des Jahres“ aus. Jeder der aktiven Feuerwehrleute und die Mitglieder der Ehrenabteilung hätte ihren Anteil am Neubau – man wolle niemanden besonders hervorheben.

Respekt für diese Leistung zollte auch Christof Amsbeck, der Leiter der Feuerwehren im Stadtgebiet Warendorf: „Ihr habt die zugesagte Eigenleistung von 90000 Euro nicht nur eingehalten, sondern um 30000 Euro weit übertroffen.“ Beeindruckend sei auch der große Rückhalt aus der Hoetmarer Bevölkerung gewesen. Ebenso dankte Amsbeck den Blauröcken für ihren nicht selbstverständlichen Einsatz zum Schutze und Wohl der Gesellschaft: „Die Bevölkerung kann sich auf uns verlassen.“

Herzliche Grüße von Stadt und Kommunalpolitik überbrachte CDU-Ratsherr Paul Schwienhorst: „Euer Engagement war beispielhaft.“ Ganz Hoetmar ziehe den Hut vor dem, was die Kameraden mit Unterstützung ihrer Familien und Ehefrauen in den vergangenen 1,5 Jahren geleistet hätten. Ich bin stolz auch meine Freiwillige Feuerwehr.“

Neben dem Neubau des Gerätehauses war der „Löschzug 4“ aber auch immer zur Stelle, wenn Menschen in Not waren. Schriftführer André Knubel erinnerte an 33 Einsätze, davon zwölf Verkehrsunfälle, drei Feuer und acht Unwettereinsätze Ende Juli. Darüber hinaus habe man sich aktiv in die Dorfgemeinschaft eingebracht und beispielsweise den Maibaum in die Höhe gezogen oder die Schützenfest-Umzüge gesichert.

Nach 42 Jahren aktiven Feuerwehrdienstes wurde Dieter Recker (nicht anwesend) verabschiedet. In dieser Zeit war Recker 24 Jahre Kassierer, fünf Jahre Schriftführer und zehn Jahre im Festausschuss aktiv. Neu aufgenommen wurden dafür Mario Liermann und Daniel Arens, der vom Löschzug Vohren nach Hoetmar wechselt. Zudem verlängerten Josef Mertens, Anton Piekenbrink, Josef Recker und Peter Recker ihren Dienst über das 63. Lebensjahr hinaus und gehören somit weiterhin zu den zurzeit 45 aktiven Kameraden.

Klaus Eggelnpöhler gab sein Amt als stellvertretender Gruppenführer nach 27 Jahren an Dirk Dollmann ab. Willi Kottenstedde lobte Eggelnpöhler als jemanden, der stets ein offenes Ohr für die Kameraden hat und im Einsatz den Überblick und die Ruhe bewahrt. Zudem wurde Sven Werdelhoff zum neuen Festkomitee-Mitglied ernannt und Anton Piekenbrink zum Kassenprüfer gewählt.

 

Abschied: Klaus Eggelnpöhler (l.) wurde nach 27 Jahren von Willi Kottenstedde

als stellvertretender Gruppenführer verabschiedet

Abzeichen für die erfolgreiche Teilnahme am Leistungsnachweis erhielten Rudolf Terbaum (Gold, 25 malige Teilnahme), Klemens Bröker (Gold, 30) und Ludger Heuckmann (Gold, 35). Willi Kottenstedde, Rudolf Terbaum und Manfred Austerhoff bekamen für 100 prozentige Dienstbeteiligung (sie fehlten nicht einmal) in 2015 ein kleines Präsent überreicht. Die Generalversammlung klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus.

Quelle: Westfälische Nachrichten

Freitag, 31. März 2017

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