Übung bringt Aktive der Feuerwehr ins Schwitzen

Richtig ins Schwitzen kamen am Freitag die Aktiven der Feuerwehr: Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Nachtübung des Löschzugs Hoetmar standen Menschenrettung, aber auch Brandbekämpfung im Mittelpunkt.

Bei Temperaturen um die 30 Grad hatte die Löschzugführung und Übungsleitung grünes Licht. dafür gegeben, bei der Übung ausnahmsweise auf schwere Einsatzkleidung zu verzichten. Schweißtreibend allerdings waren die Herausforderungen für die Kameraden des Löschzugs dennoch. „Im Heizungsraum ist ein Feuer ausgebrochen“, schilderte Einsatzleiter und Zugführer Willi Kottenstedde die Situation, mit der die Kameraden des Löschzugs bei der Nachtübung konfrontiert waren. „Im verrauchten Gebäude werden noch vier Personen vermisst.“ Eine davon war unter einem Trecker eingeklemmt – eine besondere Herausforderung bei der Menschenrettung unter schwerem Atemschutz.

Die Rettung von verletzten Personen – erschwert durch die einsatzbedingt angelegte Atemschutzausrüstung –

war einer der Hauptpunkte der Übung des Löschzugs Hoetmar.

 

Auf dem Hof Gersmann/Fröchte, wo der Löschzug für seine Nachtübung zu Gast sein durfte, verschafften sich die Wehrleute zunächst einen Überblick über die Situation. Unter schwerem Atemschutz kümmerten sich vier Angriffstrupps dann um die Suche nach den vermissten Personen. „Dabei wird auch der Umgang mit der Wärmebildkamera geübt“, erklärte Willi Kottenstedde. Parallel zur Menschenrettung kümmerten sich die Kameraden auch um die Löscharbeiten und hielten die Mitarbeiter der Leitstelle in Warendorf per Funk über die Maßnahmen in der fiktiven Einsatzsituation auf dem Laufenden.

Beim Löschangriff hatten Sandra Liszewski und Heiko Liermann

den fiktiven Brand auf dem Hof Gersmann/Fröchte schnell im Griff

 

Auch richteten die Kameraden des Löschzugs auf dem Hof Gersmann / Fröchte eine Verletztensammelstelle ein, zu der die vermissten Personen, allesamt Statisten der Jugendfeuerwehr des Stadtverbands, nach ihrer Rettung aus dem brennenden Gebäude gebracht wurden. Dort begann sofort die medizinische Betreuung.

Das Vorgehen in dem verqualmten Gebäude besprach

Gruppenführer Michael Eggelnpöhler (blaue Weste) mit den Atemschutzträgern.

 

„Die Abläufe haben heute Abend gut geklappt“, bilanzierte Zugführer Willi Kottenstedde in der Nachbesprechung. Schnell habe man die Einsatzlage unter Kontrolle gehabt. „Für den Ernstfall sind wir gerüstet“, freute er sich. Vorbereitet worden war die Nachtübung von Dirk Dollmann, Norbert Pahnreck und Christoph Kortenjann, wofür Kottenstedde ihnen dankte.

Quelle: Die Glocke

Donnerstag, 21. September 2017

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