Planungen für Feuerwehrgerätehaus Hoetmar vorgestellt

Weil das Feuerwehrgerätehaus an der Raiffeisenstraße nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, soll auf dem Eckgrundstück Lindenstraße / Dechant-Wessing-Straße ein neues Gebäude entstehen. Wie es aussehen soll, erläuterte Architekt Heribert Sickmann am Dienstag im Bezirksausschuss.

Er habe sich bei den Planungen zum einen an dem 2011 gebauten Feuerwehrgerätehaus in Einen, zum anderen an den Wünschen der Hoetmarer Kameraden, mit denen es zahlreiche Abstimmungsgespräche gegeben habe, orientiert, erklärte der Architekt. Entstehen soll auf dem 3200 Quadratmeter großen Gelände ein Gebäudekomplex mit einer 300 Quadratmeter großen Fahrzeughalle, in der die fünf Fahrzeuge des Löschzugs Hoetmar untergebracht werden können, sowie einem Nebengebäude.

Die Fahrzeughalle, in die ein kleiner Werkstattbereich integriert ist, soll als Stahlkonstruktion mit einem Satteldach errichtet werden, während das Nebengebäude als Massivbau mit einer Verblendfassade und einem Flachdach entstehen soll. In dem Nebengebäude sind der Umkleide- und Sanitärbereich sowie Schulungs- und Büroräume untergebracht. Außerdem gibt es einen größeren Lagerraum sowie ein separates kleines Treibstofflager. Die Umkleiden, die geschlechterspezifisch getrennt sind, bieten Platz für insgesamt 55 Kameraden, was der Soll-Stärke des Löschzugs Hoetmar entspricht.

Die Zufahrt zum Gerätehaus erfolgt für die Kameraden über eine Einbahnstraße von der Lindenstraße aus. Von den 29 Parkplätzen hinter dem Gerätehaus aus sind die Umkleiden im hinteren Bereich des Gebäudes im Einsatzfall schnell zu erreichen. Die Feuerwehrfahrzeuge fahren dann aus der Halle über die Dechant-Wessing-Straße zum Einsatzort.

Die Kosten für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses bezifferte Heribert Sickmann mit 1,31 Millionen Euro. Dazu kämen Eigenleistungen des Löschzugs in Höhe von 90 000 Euro.

Prinzipiell fand diese Planung Zustimmung bei den Mitgliedern des Bezirksausschusses. Lediglich die Fassadengestaltung der Fahrzeughalle wurde kritisiert. In einer solch exponierten Lage am Ortseingang halte er eine Stahlkonstruktion für unglücklich, gab Martin Richter (CDU) zu bedenken und ließ sich auch durch den Hinweis des Architekten, dass eine Verblendung deutlich teurer würde, nicht von seiner kritischen Haltung abbringen. Man solle trotzdem die Gestaltung der Fassade noch einmal überdenken, forderte er.

 

Eine Halle für fünf Fahrzeuge sowie ein Nebengebäude mit Umkleiden, Sanitärräumen, einem Schulungsraum

und Büros – so soll das Feuerwehrgerätehaus aussehen, das auf dem Gelände an der

Lindenstraße / Dechant-Wessing-Straße neu gebaut werden soll.

Quelle: Die Glocke

Dienstag, 30. Mai 2017

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