Neue Fahrzeuge übergeben

„Auf eines ist Verlass: Egal, wann und wo ein Unglück passiert, ist die Feuerwehr zur Stelle, um den Schaden für den einzelnen und für die Gemeinschaft so gering wie möglich zu halten“, versicherte Löschzugführer Willi Kottenstedde.

Seinem Löschzug Hoetmar ist das jetzt noch besser möglich. Beim „Tag der offenen Tür“ wurden gestern das neue Löschgruppenfahrzeug LF 20 und das mittlerweile ein Jahr alte Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) offiziell übergeben. Rund 380 000 Euro hat die Stadt Warendorf in beide Fahrzeuge investiert. Eine notwendige Investition, wie Christof Amsbeck verdeutlichte.

Der Leiter der Feuerwehr erinnerte daran, dass dadurch 20 und 29 Jahre alte Fahrzeuge ersetzen worden seien. „Es sind Rettungs- und Arbeitsgeräte, die uns erst in die Lage versetzen, schnell und wirksam Hilfe leisten zu können.“ Amsbeck dankte den Kameraden, die lange über Konzeption und Ausstattung der Fahrzeuge nachgedacht hatten und dem gesamten Löschzug für zahlreiche zusätzliche Übungsstunden mit den neuen Fahrzeugen.

 

Bei der Übergabe des symbolischen Schlüssels: (v. l.) Wehrführer Christof Amsbeck,

Bürgermeister Jochen Walter und der Hoetmarer Löschzugführer Willi Kottenstedde.

 

Für diesen Einsatz dankte auch Bürgermeister Jochen Walter, der Amsbeck die Schlüssel der neuen Fahrzeuge übergab, bevor dieser sie an Hoetmars Löschzugführer Willi Kottenstedde weiterreichte. „Geräte und Fahrzeuge, die dem technischen Anspruch entsprechen, sind die zwingende Voraussetzung dafür, dass die Feuerwehr ihren Aufgaben in vollem Umfang gerecht werden kann.“

 

Beim „Tag der offenen Tür“ gab es auch für die Vertreter befreundeter Wehren ausreichend Gelegenheit,

die neuen Fahrzeuge unter die Lupe zu nehmen.

 

 Wie fordernd diese Aufgaben sein können, hatte Kottenstedde in seiner Ansprache deutlich gemacht. „Acht Minuten bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle sind nicht viel, wenn man sich im Alarmfall gerade im Büro, auf dem Fußballplatz oder im Tiefschlaf befindet.“ Zudem sei der Faktor Zeit längst nicht die einzige Herausforderung: „Die vielen Stoffe, die täglich über unsere Straßen transportiert werden, bergen große Gefahren“, gab er zu bedenken und auch der Hausrat einer typischen Wohnung enthalte genügend Gifte, um die Gesundheit irreparabel zu schädigen, wenn er erst einmal in Brand geraten sei. „Ehrenamtliche Feuerwehrleute müssen hart arbeiten, um auf versteckte und offensichtliche Gefahren vorbereitet zu sein und auch Großschadenslagen meistern zu können. Und das alles neben ihrem eigentlichen Beruf.“ Vor diesem Hintergrund sei man dankbar für die neuen Fahrzeuge, betrachte sie aber nicht als Geschenk: „Sie sind das notwendige Rüstzeug zur Bewältigung unserer Aufgaben, eine Investition in die Sicherheit unserer Mitbürger und Ansporn, uns weiterhin engagiert für die Sicherheit unserer Mitmenschen einzusetzen.“

 

Den kirchlichen Segen bekamen die neuen Fahrzeuge von(v. l.) Pfarrer em., Helmut Hortmann

für die katholische Kirche und Pfarrer i.R. Manfred Schleisiek für die evangelische Kirche.

Quelle: Die Glocke

Dienstag, 25. Juli 2017

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