Löschzug beginnt Arbeit schon mal in Eigeninitiative

Das war zu viel Wasser, selbst für die Feuerwehr: Im Schutz des alten Feuerwehrgerätehauses fand am Donnerstag der Auftakt der Grundsteinlegung für die neue Feuerwehrunterkunft in Hoetmar statt.

Gerade, als die Feier zur Grundsteinlegung beginnen sollte, hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet, so dass die Gäste kurzentschlossen zur alten Feuerwache gefahren waren. Dort wurde noch einmal deutlich, warum der Neubau unumgänglich ist. „Wir arbeiten in einem Gebäude, das schon vor 30 Jahren als Übergangslösung bezeichnet worden war“, machte Löschzugführer Willi Kottenstedde deutlich. Den heutigen Anforderungen jedenfalls entspreche das Gebäude an der Raiffeisenstraße nicht mehr. Und so freute sich Bürgermeister Jochen Walter am Donnerstag auch darüber, dass das 1,4 Millionen Euro teure Neubauprojekt in der Politik auf große Unterstützung gestoßen war. „Die Feuerwehr hier in Hoetmar ist mehr als eine Gruppe Ehrenamtlicher, die sich Sicherheit und Schutz verschrieben haben. Der Löschzug ist ein Stück Dorfgemeinschaft im besten Sinn“, würdigte Walter die Kameraden.

 

Löschzugführer Willi Kottenstedde und stellvertretender Leiter der Feuerwehr

Lars Recker im Gespräch mit Dezernent Peter Pesch (v. l.).

 

Das auch vor dem Hintergrund, dass Stadt und Löschzug für den Bau des neuen Gerätehauses ein außergewöhnliches Modell der Zusammenarbeit gefunden hatten. Eigentlich war für Hoetmar eine Feuerwehrunterkunft mit vier Fahrzeugtoren vorgesehen. Dass es nun fünf Tore werden, ist dem Engagement der Wehr zu verdanken, die Eigenleistungen im Wert von gut 90 000 Euro zugesichert hat und schon mit den Arbeiten begonnen hat. „Man wartet hier in Hoetmar nicht darauf, dass das Feuerwehrgerätehaus fertig wird, sondern legt selbst Hand an“, so der Bürgermeister.

 

Bis das neue Gerätehaus fertiggestellt ist, wird noch Zeit vergehen.

Am Donnerstag wurde der Grundstein gelegt.

 

Das neue Feuerwehrgerätehaus soll im Frühjahr 2015 eingeweiht werden können. „Viel Verzug können wir uns nicht leisten“, schmunzelte Bürgermeister Jochen Walter. Schließlich wolle er die neue Feuerwehrunterkunft in seiner bis Oktober 2015 dauernden Amtszeit noch übergeben. Den offiziellen Grundstein des neuen Feuerwehrhauses konnte Walter am Donnerstag schon setzen („Die Glocke“ berichtete): Nach einer halben Stunde war der Regenschauer vorbei.

 

Architekt Heribert Sickmann freut sich über den Baufortschritt.

Im Frühjahr 2015 soll das Gebäude eingeweiht werden.

Quelle: Die Glocke

 

 

Samstag, 22. Juli 2017

Designed by LernVid.com

Homepage-Sicherheit