Richtfest nach nür fünf Wochen Bauzeit

Insgesamt 2500 Stunden Eigenleistung haben die Kameraden des Löschzugs Hoetmar bislang für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses an der Ecke Lindenstraße / Dechant-Wessing-Straße geleistet. Ehrenamtliche Arbeit, die das Bauprojekt gewaltig vorangetrieben hat. „Nach nur fünf Wochen Bauzeit können wir heute Richtfest feiern“, freute sich Löschzugführer Willi Kottenstedde am Samstag.

„Ich bin stolz, eine so tatkräftige Truppe hinter mir zu wissen, auf die ich mich verlassen kann.“

Die Eigenleistungen der Kameraden lobte auch Warendorfs Bürgermeister Jochen Walter. „Das ist ein großartiger Einsatz mit viel Enthusiasmus, Sachkunde, Zuverlässigkeit und einem Engagement, vor dem man nur den Hut ziehen kann.“ Der Löschzug habe im wahrsten Sinne des Wortes losgelegt wie die Feuerwehr. „Das ist ganz prima gelaufen, darüber freuen wir uns“, betonte Walter im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Warendorf.

 

Dickes Lob für die Eigenleistung der Kameraden: (v. l.) Löschzugführer

Willi Kottenstedde und Bürgermeister Jochen Walter.

 

Bei so viel Eigenleistung der Feuerwehrkameraden passt es ins Bild, dass Löschzugführer Willi Kottenstedde auch den Richtspruch für das neue Feuerwehrgerätehaus selbst verlas und nach dem obligatorischen Schnaps für Architekt Heribert Sickmann und Bürgermeister Jochen Walter das Pinnchen an der Mauer des neuen Gerätehauses zerwarf.

„Wir sind völlig im Zeitplan und richtig gut zufrieden“, bilanzierte Carsten Recker am Rand des Richtfests am Samstag. Bis zum Winter gelte es nun, das Gebäude dicht zu bekommen, um dann beispielsweise die Sanitärinstallationen angehen zu können, so der stellvertretende Löschzugführer.

 

Freuten sich über das Richtfest als Etappenziel: (v. l.) Bürgermeister Jochen Walter, Christof Amsbeck,

Olaf Schröder, Lars Recker, Willi Kottenstedde, Christoph Schmitz, Heribert Sickmann und Carsten Recker.

Im Frühjahr kommenden Jahres soll das neue Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt sein. Dabei werden die Kameraden des Löschzuges nicht untätig bleiben: Eigenleistungen sind auch in den weiteren Bauabschnitten vorgesehen.

Keinen Platz im neuen Feuerwehrgerätehaus wird indes der Opel Blitz bekommen, den Martin Growe mit zum Richtfest gebracht hatte. Das historische Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1951, das einstmals in Ostenfelde Dienst getan hatte, war neben dem Rohbau des neuen Hoetmarer Gerätehauses der zweite Hingucker des Richtfests. Dabei interessierte die Technik des Oldtimers ebenso wie die Möglichkeit, einmal auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen.

 

Ein Blickfang beim Richtfest war der Opel Blitz aus dem Jahr 1951,

in dem auch Heinz Dollmann gerne Platz nahm.

 

Quelle: Die Glocke

Donnerstag, 30. März 2017

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