Jahreshauptversammlung 2019 des Löschzuges Freckenhorst

Das Jahr 2019 ist für die Feuerwehr Freckenhorst ein verhältnismäßig ruhiges gewesen. 61 Einsätze hatte der Löschzug zu bewältigen, im Vorjahr waren es noch 82 gewesen.

Arbeitsreich war 2019 trotzdem, wie Schriftführer Rainer Poppenborg auf der Generalversammlung des Löschzugs in der Gaststätte „Alter Westfale“ vorrechnete. Bei den Einsätzen, an 22 Dienstveranstaltungen und bei den Übungsabenden für den Leistungsnachweis wurden zusammengerechnet 2175,7 Dienst- und Einsatzstunden geleistet. „Aktuell haben wir 61 Mitglieder im Löschzug, die durchschnittlich 22 Jahre in der Feuerwehr aktiv und durchschnittlich 39,2 Jahre alt sind“, so Poppenborg.

Schriftführer Rainer Poppenborg

blickte auf 2019 zurück.

Besonders aktiv in Sachen Besuch der Dienstabende waren im abgelaufenen Feuerwehrjahr Christoph Peveling und Edmund Becker. Beide waren an 20 von 22 Dienstabenden dabei, was einer Dienstbeteiligung von 91 Prozent entspricht und der Jahreshöchstwert im Löschzug Freckenhorst ist. Als Dank dafür konnten sich beide über ein Präsent freuen.

Wurden für die beste Dienstbeteiligung geehrt:

(v.l.) Edmund Becker und Christoph Peveling


Geehrt wurden auch Jubilare. Auf fünf Jahrzehnte bei den „Blauröcken“ kann Brandoberinspektor Bernhard Fölger zurückblicken, 40 Jahre Feuerwehrmitglied sind Hauptbrandmeister Ludger Wesseler, Unterbrandmeister Karl-Heinz Tünte und Brandinspektor Rolf Möller, 25 Jahre ist Oberbrandmeister Roland Sendker im Feuerwehrdienst, und zehn Jahre aktiv sind Oberbrandmeister Thomas Reimer, Oberfeuerwehrmann Simon Voges sowie Unterbrandmeister Jan Willmann. Sie konnten sich ebenso über Präsente freuen wie Anton Bergmann, der aus dem aktiven Dienst verabschiedet wurde und nunmehr der Ehrenabteilung angehört. 

Die Jubilare freuten sich über Präsente und Auszeichnungen: (v.l.) Thomas Reimer, Simon Voges,

Jan Willmann, Roland Sendker, Karl-Heinz Tünte und Anton Bergmann

Für „viel Idealismus, hoch ausgeprägte soziale Einstellung und die Identifikation mit dem Heimatort“ dankte nicht nur der Stellvertretende Löschzugführer Sebastian Hoeps allen Mitgliedern.

Sebastian Hoeps, Stellvertretender Löschzugführer, dankte.

Auch die Vertreter der Politik unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung der Wehr (nicht nur) für Freckenhorst. „Sie leisten eine hervorragende Arbeit“, zeigte sich Doris Kaiser überzeugt, während Christian Elsner vor allem das generationsübergreifende Engagement in der Wehr herausstellte: „Man kann fast ein ganzes Leben Feuerwehr machen. Das ist toll und wichtig.“ Auf mehr Einsicht für die Wichtigkeit der Feuerwehr-Arbeit hofft Günter Belt: „Ich wünsche mir, dass sie Respekt bekommen bei allem, was sie tun“, thematisierte er die zunehmende Aggressivität gegenüber auf Helfern. 

Handlungsbedarf bei Gerätehaus und Jugendfeuerwehr
Es geht vorwärts in Sachen Gerätehaus. „Wir als Löschzug haben unsere Hausaufgaben gemacht“, betonte Sebastian Hoeps bei der Generalversammlung der Feuerwehr Freckenhorst. Umso schöner sei es, dass nun erstmals Geld in den Haushalt eingestellt worden sei, um dem Ziel eines neuen Gerätehauses für den Löschzug Freckenhorst näher zu kommen.
„Ein Gebäude aus den frühen 1960er-Jahren kann nicht mehr alle heutigen Ansprüche erfüllen“, ist der Stellvertretende Löschzugführer sicher. Deutlich wurde das den Versammlungsteilnehmern auch, als Hoeps Bilder der Einsatzfahrzeuge von damals und heute nebeneinanderstellte und so die Größenunterschiede verdeutlichte: „Es ist gut, dass wir uns mit der Wehrführung und der Stadt über den Handlungsbedarf einig sind.“
Handlungsbedarf gibt es auch bei der Jugendfeuerwehr. Auch wegen der Gründung von Kinderfeuerwehren rechne man perspektivisch mit bis zu 70 Jugendlichen in der Jugendwehr. Derzeit seien es 30, machte Stadtjugendfeuerwehrwart Daniel Stählker deutlich. Schon jetzt habe man die Jugendfeuerwehr in zwei Gruppen aufgeteilt – eine für die Elf- bis 13-Jährigen, die zweite für die 14- bis 17-Jährigen. Stählker erinnerte auch an die 32 Übungsdienste der Jugendwehr im abgelaufenen Jahr sowie an besondere Aktionen wie das Kreiszeltlager in Albersloh und die Mithilfe bei der Apfelernte am Kreuzkloster.

Daniel Stählker berichtete auf der Versammlung

aus der Arbeit der Jugendfeuerwehr.

Aus den Aktivitäten der Ehrenabteilung berichtete Martin Weiser, der unter anderem an die Fahrt zur Firma Schlingmann in Dissen und die Besichtigung des Außengeländes des Instituts der Feuerwehr in Handorf erinnerte.
Mit Chris Düsterhues, Daniel Dietrich, Verona Lo Bianco und Michael Tünte konnte der Löschzug im abgelaufenen Jahr vier Neueinsteiger in seinen Reihen begrüßen. Und auch am Leistungsnachweis hatten Kameraden aus der Stiftsstadt erfolgreich teilgenommen. Für erstmalige Teilnahme überreichte Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck Louis Bijsma das Leistungsabzeichen in Bronze, während sich Christian Reinker über das Abzeichen in Gold auf rotem Grund (15 Teilnahmen) freuen durfte.

Aufnahme der Neumitglieder: (v. l.) Sebastian Hoeps, Chris Düsterhues, Daniel Dietrich,

Verona Lo Bianco, Michael Tünte und Christoph Peveling.

Zum erfolgreich absolvierten Leistungsnachweis gratulierte die Wehrführung:

(v. l.) Olaf Schröder, Lars Recker, Louis Bijlsma und Christof Amsbeck.



Quelle: Die Glocke - www.die-glocke.de

Freitag, 21. Februar 2020

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