Rettung von Menschen und die Wasserversorgung im Mittelpunkt

Dichte Rauchschwaden ziehen aus der Scheune auf dem Hof Fölling in der Bauerschaft Walgern. Drei Personen sind in dem Gebäude vermisst, eine zusätzliche Gefahrenquelle ist die Gasflasche, die in der Scheune gelagert wird.

Ein Schwerpunkt der Übung war die Rettung und Versorgung

von verletzten Personen aus der Scheune.

Nur mit schwerem Atemschutz konnten die Freckenhorster Feuerwehrleute

die verrauchte Scheune betreten.

Zum Glück war diese Situation nur die Ausgangslage einer Übung, bei der der Löschzug Freckenhorst am Samstag die Personenrettung unter Atemschutz ebenso trainierte wie die Sicherstellung der Löschwasserversorgung über eine größere Entfernung. „Wir sind immer froh, wenn wir ein geeignetes Gebäude für eine Übung zur Verfügung gestellt bekommen“, dankte Thomas Tünte der Familie Fölling für die Gelegenheit, in der Bauerschaft Walgern üben zu können. Zusammen mit Jens Arens und Sebastian Fölling hatte er das Übungsszenario ausgearbeitet. Eine Herausforderung der Übung war die Versorgung mit Löschwasser, das von einem Hydranten im Baugebiet Feidiek II über mehrere hundert Meter zur Einsatzstelle gepumpt werden musste. „Der Druck aus dem Hydranten allein reicht dafür nicht aus“, wusste Jörg Stakenkötter. Deshalb kam die Pumpe zum Einsatz.

Die Wasserversorgung stellten (v.l.) Yannick Pumpe

und Jörg Stakenkötter sicher.

Ebenfalls herausfordernd war die Menschenrettung, die die Freckenhorster Kameraden unter Atemschutz vornahmen. Mit Disconebel war die Scheune auf dem Hof Fölling komplett verraucht worden, so dass sich die Feuerwehrleute langsam vortasten mussten, um die verletzten Personen finden und retten zu können. Zwei der vermissten Personen wurden durch Übungspuppen dargestellt, als dritter Vermisster wartete Tim Stakenkötter auf das Eintreffen der Kameraden. Geübt wurde am Samstag auch im Einsatzleitwagen, wo das neue Computerprogramm „Fireboard“ benutzt wurde, das zukünftig die Einsatzführung ebenso erleichtern soll wie die Einsatzdokumentation.

Den Umgang mit der neuen Software Fireboard

probten (v.l.) Matthias Kalthöner und Lars Möller.

Quelle: Die Glocke

Dienstag, 24. April 2018

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