Tag der offenen Tür beim Löschzug Freckenhorst

„Die Garagen haben wir vom Löschzug Hoetmar geerbt“, erzählt der Stellvertretende Löschzugführer Christian Reinker. „Sie sind gut geeignet, um einen Unterstand für unseren Bulli und den Anhänger zu bieten.“ Am Sonntag allerdings dienten die Garagen nicht als Fahrzeugunterstand, sondern interessierten Besuchern als Übungsparcours. Mit Hilfe einer Nebelmaschine verrauchten die Kameraden des Löschzuges die Garagen immer wieder aufs Neue, um dann interessierten Besuchern zu ermöglichen, mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf die Suche nach im Rauch vermissten Personen zu gehen.

 

Florian Stöcker(r.) erklärt, wie eine Wärmebildkamera funktioniert und

wie man mit ihr Personen auch in einem verrauchten Raum entdecken kann

 

Die Suche nach Vermissten im dichten Rauch war indes nur eine der Attraktionen, die die Wehr anlässlich des „Tages der offenen Tür“ für die Besucher vorbereitet hatte. Bei einer Schauübung demonstrierten die Kameraden, wie die sachgerechte und schonende Rettung von Verletzten nach einem Verkehrsunfall im Zusammenspiel zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr vonstatten geht. Mit dabei waren bei der Übung neben dem Löschzug Freckenhorst Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes aus Freckenhorst und aus Warendorf. Sachkundig erläutert wurde der Übungsablauf von Matthias Kalthöner. Und auch die Besucher des „Tages der offenen Tür“ konnten nach der Schauübung einmal zu Rettungsschere und Spreizer greifen und die Geräte unter fachkundiger Anleitung ausprobieren.

 

Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiten Hand in Hand  

Proben für den Ernstfall: Die Kameraden der Feuerwehr wissen, was zu tun ist,

um ein Unfallopfer aus dem Autowrack zu befreien

Matthias Kalthöner erläuterte den Ablauf der Übung

Selbstverständlich erläuterten die Mitglieder des Löschzugs Freckenhorst am Sonntag auch die übrige Ausstattung sowie die Fahrzeuge, die dem Löschzug bei seinen Einsätzen zur Verfügung stehen.

Besonders für die jungen Besucher interessant war die Möglichkeit, einmal am Steuer eines Feuerwehrfahrzeugs Platz nehmen zu dürfen oder mit dem Feuerwehr-Bobbycar aus dem Miniatur- Feuerwehrhaus zum Einsatz zu düsen. An der Spritzwand konnten die Nachwuchskräfte der Wehr den Umgang mit dem Löschschlauch erproben und sich anschließend auf der Hüpfburg in Gestalt eines Feuerwehrautos austoben.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

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