Jahreshauptversammlung 2015 des Löschzuges Freckenhorst

„Vertrauen Sie uns einfach. Die Feuerwehr macht das schon“, bittet Christian Reinker. Der Stellvertretende Leiter des Löschzugs Freckenhorst weiß aber auch, wie sehr sich die Feuerwehrarbeit in den vergangenen Jahren gewandelt hat.
Bei der Mitgliederversammlung des Löschzugs Freckenhorst am Samstag bei Dühlmann berichtete er davon, dass Großbrände auch dank Brandmeldeanlagen und Rauchmeldern mittlerweile seltener geworden seien und stattdessen Umweltschutz und Hilfeleistung neue Einsatzschwerpunkte bilden. „Das Spektrum der Feuerwehr ist ein anderes geworden und auch spezieller.“


Reinker dankte allen Kameraden, die sich im Löschzug engagieren und mit ihrer guten Ausbildung sowie Erfahrung in der Lage seien, in Sekundenschnelle Entscheidungen zu treffen und ohne wenn und aber denen zu helfen, die der Hilfe der Wehr bedürften. Dass am Ende in der Statistik nicht der Erfolg der Einsätze zähle, sondern lediglich wichtig sei, wie viele Feuerwehrkameraden zu welcher Zeit an welchem Ort gewesen seien, kritisierte Reinker.

An 22 Dienstabende und 45 Einsätze in 2015 erinnerte Schriftführer Christoph Pangsy in seinem Jahresbericht. 49 Kameraden (Durchschnittsalter 36,5 Jahre) sind im Löschzug aktiv. Einige von ihnen wurden am Samstag besonders geehrt. So konnten sich Thomas Reimer und Edmund Becker über ein Präsent freuen, weil sie 2015 die beste Dienstbeteiligung geleistet hatten.

Für die höchste Dienstbeteiligung im Jahr 2015 wurden (v. l.)

Thomas Reimer und Edmund Becker ausgezeichnet


Als Feuerwehrjubilare wurden Matthias Kalthöner (25 Jahre), Ludger Greskamp (50 Jahre) und Josef Funke (70 Jahre) ausgezeichnet. Leistungsabzeichen gingen an Sebastian Fölling und Kevin Röttger (beide Bronze), Marius Hanewinkel und Florian Stöcker (beide Silber), Jan Willmann (Gold) und Paul Poppenborg (Gold-blau).


In die Ehrenabteilung verabschiedete die Wehr Helmut Schulte, aus beruflichen Gründen in die zweite Reihe des aktiven Dienstes ist im vergangenen Jahr der bisherige Löschzugführer Markus Beerenbrink zurückgetreten. „Uns fehlt bis heute ein Ersatz auf der Position“, bedauert Christian Reinker. Man sei allerdings auf einem guten Weg.

Besetzt werden konnten andere Positionen. Christian Zelleröhr bleibt Gruppenführer, Christian Klemann löst Rainer Poppenborg als Beisitzer ab, Kassierer Karl-Heinz Tünte und Schriftführer Christoph Pangsy wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Neu im Löschzug aktiv und gleichzeitig noch in der Jugendfeuerwehr tätig sind Jonas Beerenbrink, Yannick Pumpe und Steffen Gartz. Das Projekt „Feuerwehrensache“, an dem die Feuerwehr Warendorf als Pilotfeuerwehr teilnimmt, macht es möglich.

Neu im Löschzug Freckenhorst sind (v. l.)

Jonas Beerenbrink, Yannick Pumpe und Steffen Gartz

 

Über die vielfältige Arbeit der Jugendfeuerwehr berichtete Saskia Bischof. 22 Jugendliche sind in dieser Abteilung aktiv. Neben dem Zeltlager aller Jugendwehren des Kreises hätten auch feuerwehrspezifische Dienstabende und eine Gemeinschaftsübung mit dem Jugendrotkreuz Freckenhorst auf dem Dienstplan gestanden, erläuterte sie.

Saskia Bischof berichtete über

die Arbeit der Jugendfeuerwehr

 

Das Engagement der Jugendwehr lobten neben Feuerwehrleiter Christof Amsbeck auch Martin Richter (CDU), Christian Elsner (SPD) und Anita Stakenkötter (FDP), die allesamt Finanzspritzen überreichten. Auch Warendorfs Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser würdigte die Jugendwehr, dankte aber auch dem Löschzug für seinen Einsatz: „Es ist Höchstleistung, was Sie bringen.“

Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck

bedankte sich für die gute Arbeit der Kameraden

 

Die ist auch am 26. Juni gefragt: Dann nämlich will der Löschzug zu einem als Mitmachtag gestalteten Tag der offenen Tür ins Gerätehaus einladen.

Quelle: Die Glocke

 

Bericht der Westfälischen Nachrichten

Donnerstag, 27. April 2017

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