Löschzug Freckenhorst in der Kita St. Josef

Plötzlich piepen die Rauchmelder im Flur des Kindergartens St. Josef. Ruhig, aber dennoch nicht langsam verlassen die Väter mit ihren Kindern das Kindergartengebäude, Kindergartenleiterin Renate Brune alarmiert umgehend die Feuerwehr.

Per Telefon alarmierte Renate Brune die Feuerwehr

An den Sammelpunkten, den äußersten Ecken des Kindergarten-Außengeländes, zählen die Erzieherinnen die Personen. Schnell steht fest: Alle Väter und Kinder konnten evakuiert werden, der Hausmeister und eine Erzieherin allerdings fehlen.

Was sich dramatisch anhört, war am Samstag zum Glück nur die Ausgangslage einer Übung, die der Löschzug Freckenhorst der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf zusammen mit dem Kindergarten St. Josef organisiert hatte. „Wir wollten unsere Brandschutzordnung einmal möglichst realistisch erproben“, erläuterte Kindergartenleiterin Renate Brune. Und die Feuerwehr hatte den Wunsch geäußert, die durch Anbauten erheblich erweiterten Räumlichkeiten einmal im Rahmen einer Übung näher kennenzulernen.

 

Unter schwerem Atemschutz betraten die Feuerwehrleute den

Kindergarten St. Josef, um die vermissten Personen zu suchen

 
 

Vorbereitet worden war der Test von Jörg Stakenkötter, Dirk Pallasdies und Richard Poppenborg, als Einsatzleiter fungierte Andreas Hoffmann.

Die Einsatz am Samstagnachmittag war allerdings alles andere als eine normale Feuerwehrübung: Zahlreiche neugierige Beobachter verfolgten haargenau und sehr interessiert, wie die roten Feuerwehrautos in die Straße „Im Winkel“ hineinfuhren, die Feuerwehrkameraden die Schläuche ausrollten und die Wasserversorgung sicherstellten, ihre Atemschutzgeräte anlegten und schließlich in das verrauchte Kindergartengebäude gingen, um nach den zwei vermissten Personen zu suchen.

Die Kindergartenkinder, die vorher mit ihren Vätern in den Gruppen gespielt hatten, durften die Übung aus der ersten Reihe verfolgen und später am Feuerwehrhaus auch einmal auf den Fahrersitzen der Feuerwehrfahrzeuge Platz nehmen und an der Spritzwand Feuerwehrtalent beweisen. Nach dem ersten Schreck gab es einen gemütlichen Abschluss. „Die Übung endet mit einem Beisammensein für Kinder, Eltern und Feuerwehrkameraden am Gerätehaus“, sagte Jörg Stakenkötter.

 

Neugierig betrachteten die Mädchen und Jungen die Übungspuppe,
die die Kameraden aus dem verrauchten Kindergarten „gerettet“ hatten

 

 

 
 
Montag, 11. Dezember 2017

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