Jahreshauptversammlung 2014 des Löschzuges Freckenhorst

Löschzug ist 620 Stunden im Einsatz gewesen

Im Feuerwehr-Löschzug Freckenhorst steht ein Führungswechsel an: Wohl noch in diesem Jahr wird der Stellvertretende Löschzugführer Markus Beerenbrink sein Amt abgeben und Platz machen für einen Nachfolger. „Ich hoffe, wir sind auf die Zielgerade eingebogen“, machte er auf der Versammlung des Löschzuges am vergangenen Samstag im Saal Huesmann deutlich.

Auch dort hatten Kameraden bereits Personalentscheidungen zu treffen. So wählten sie Richard Poppenborg zum Beisitzer der Mannschaft und Norbert Wesseler als Sprecher der Gruppenführer in den Löschzugvorstand. Zum Kassenprüfer wurde Jan Willmann gewählt.

In seinem Jahresbericht hatte Schriftführer Christoph Pangsy zuvor an 50 Einsätze mit 620,5 Einsatzstunden sowie einer durchschnittlichen Ausrückezeit von 4,4 Minuten erinnert. „Bei den Schutzzieleinsätzen haben wir die Ziele zu 100 Prozent erfüllt“, bilanzierte er. Neben den Einsätzen standen für die 48 Kameraden des Löschzuges 21 Dienstabende mit 1210 Übungsstunden auf dem Jahreskalender. Zudem wurde für den Leistungsnachweis geübt. An allen Dienstabenden anwesend war Thomas Reimer, der sich über ein Präsent des Löschzuges freuen durfte.

 

 

Sie erhielten bei der Jahreshauptversammlung ihre Leistungsnachweise: (v. l.) Lars Recker,

Markus Beerenbrink, Sebastian Hoeps, Simon Voges, Thomas Reimer und Olaf Schröder.

 

Geschenke gab es auch für die Feuerwehrjubilare. Auf 35 Jahre Dienstzeit können Rolf Möller, Karl-Heinz Tünte und Ludger Wesseler zurückblicken, 25 Jahre in der Feuerwehr ist Christian Reinker. Neu in den Löschzug der Stiftsstadt aufgenommen wurde Kevin Röttger. Veränderungen, so machte der Stellvertretende Löschzugführer Markus Beerenbrink deutlich, müsse es auch in Sachen Gerätehaus geben. Das Gebäude aus dem Jahr 1962 genüge nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Im laufenden Jahr sollten Planungen für ein Gesamtkonzept auf den Weg gebracht werden. Auch stünde die Ersatzbeschaffung für ein Mannschaftstransportfahrzeug von 1982 an, so Beerenbrink. Für das neue Fahrzeug wünscht sich der Löschzug die Möglichkeit, es wettergeschützt abstellen zu können.

 

Geschenke und Ehrungen gab es für (v. l.) Rolf Möller, Karl-Heinz Tünte, Ludger Wesseler,

Christian Reinker,Kevin Röttger und Thomas Reimer vom Löschzugführer Markus Beerenbrink.

 

Arbeiten, bei denen die Kameraden auf den Rückhalt der Freckenhorster Politiker zählen könnten, wie die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser versicherte. Genau wie die Kommunalpolitiker Anita Stakenkötter (FDP), Christian Elsner (SPD) und Martin Richter (CDU) lobte Kaiser das Engagement des Löschzuges: „Danke, dass sie sich so für unsere Gemeinschaft einsetzen.“ Alle Politiker nutzten ihre Grußworte auch, um Spenden für die Jugendfeuerwehr zu überreichen.

 

Fand lobende Worte:

Bürgermeisterin Doris Kaiser.

 

Der Nachwuchs scharrt mit den Hufen

Nicht wegzudenken aus dem Löschzug Freckenhorst ist die Jugendfeuerwehr des Stadtverbandes. 22 Mitglieder zählt die Nachwuchsabteilung derzeit, über deren Arbeit am vergangenen Samstag Jonas Beerenbrink berichtete.

 

Berichtete von der Arbeit der Nachwuchsabteilung:

Jonas Beerenbrink von der Freckenhorster Jugendfeuerwehr.

 

Neben zahlreichen feuerwehrspezifischen Übungsthemen erinnerte er auch an einen Spieleabend sowie die 24-Stunden-Übung, in deren Verlauf die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert wurde. „Der Spaß kam aber auch nicht zu kurz“, erzählte Beerenbrink davon, dass man bei sommerlichen Temperaturen den 5000-Liter-Faltbehälter zu einem Pool umgewandelt habe.

Die Jugendfeuerwehr war auch Thema im Bericht des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Olaf Schröder. „Ich bin immer wieder beeindruckt von den Diensten und Aktivitäten unserer Jugendfeuerwehr“, dankte er den Jugendlichen, aber auch den Jugendwarten für ihren Einsatz.

Im Rahmen des landesweiten Pilotprojektes „Feuerwehrensache“, an dem sich die Feuerwehr Warendorf beteiligt, solle auch die Möglichkeit geschaffen werden, schon mit 16 Jahren in den aktiven Feuerwehrdienst zu wechseln. „Ich weiß, einige von Euch scharren schon mit den Hufen“, freut sich Schröder auf neue Kameraden aus den Reihen der Jugendwehr. Aber auch die starre Altersgrenze am Ende der aktiven Feuerwehrzeit soll überdacht werden.

Allen Kameraden im Löschzug dankte Olaf Schröder für „den Einsatz in der täglichen Gefahrenabwehr in unserer Stadt“ sowie für die gute Zusammenarbeit innerhalb des Stadtverbandes. Die wurde auch in der Einsatzübersicht deutlich: Insgesamt zehn der 50 Einsätze, bei denen der Löschzug Freckenhorst im vergangenen Jahr aktiv war, ereigneten sich nicht auf dem Gebiet der Stiftsstadt, sondern anderswo in Warendorf.

 

Quelle: Die Glocke

Donnerstag, 27. April 2017

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