Für den Realfall bestens gerüstet

Menschenrettung ist die zentrale Aufgabe der Feuerwehr, wenn im Einsatzfall Menschenleben bedroht sind. Diesen Ernstfall probte der Freckenhorster Löschzug am Wochenende im Rahmen der Jahresabschlussübung in den Räumen der Freckenhorster Werkstätten am Bußmannsweg.

Das angenommene Übungsszenario: nach einer Verpuffung in der Holzwerkstatt wurden dort noch 13 Personen vermisst. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte in die Werkstatt vor, um diese systematisch nach den Vermissten zu durchsuchen. Mit Folien auf den Visieren der Einsatzkräfte wurde deren Sicht beschränkt, um so die Verrauchung des Gebäudes zu simulieren.

Gespielt wurden die Vermissten durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die sich an verschiedenen Stellen der Werkstatt in Position gebracht hatten. Auch auf der Arbeitsplattform am Spänebunker hinter der Werkstatt hatten sich zwei der Vermissten versteckt. Sie mussten mit der Drehleiter gerettet werden. Eine ganz schön kniffelige Aufgabe für die Einsatzkräfte, die Leiter in den engen Wegen so zu rangieren, dass die zu rettenden Personen sicher aus ihrer misslichen Lage befreit werden konnten.

Nach ihrer Rettung wurden die Darsteller an Helfer des Deutschen Roten Kreuzes Freckenhorst übergeben, dass sich ebenfalls an der Übung beteiligte. In einem beheizten Zelt wurden sie betreut. Tatkräftige Unterstützung erhielt die Freckenhorster Feuerwehr durch die Mitglieder der befreundeten Wehr aus Echthausen (Kreis Soest), die mit Abordnung und Wehr nach Freckenhorst gekommen waren. „Das Übungsziel haben wir erreicht“, stellten Ralf Röttger und Bernd Hewing, die die Übung vorbereitet hatten, im Anschluss erfreut fest, dass die Einsatzkräfte auch für den Realfall bestens gerüstet sind. Traditionell trafen sich die Aktiven nach der Jahresabschlussübung zum gemeinsamen Grünkohlessen im Gerätehaus.

 

 

 

Quelle: Westfälische Nachrichten

Donnerstag, 27. April 2017

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