Zwei Löschzüge proben gemeinsam

Mit besonderen Ausgaben sind jetzt die Löschzüge Freckenhorst und Hoetmar konfrontiert worden: Die Scheune des Hofs Suer in der Bauerschaft Buddenbaum war nach Flexarbeiten in Brand geraten. Sechs Personen wurden vermisst. Der nächstgelegene Löschteich war mehr als 600 Meter entfernt.

 

Um die Wasserversorgung über die Distanz von 600 Meter zum nächsten Löschteich sicherzustellen, hatte die Feuerwehr einen Pendelverkehr eingerichtet. „Das Wasser wurde vom Lentruper Weg in Hoetmar aus herangefahren“, berichtet Kottenstedde. An der Einsatzstelle wurde es dann in ein 10 000 Liter fassendes mobiles Becken gepumpt und von dort aus mit einer Tragkraftspritze zur Einsatzstelle befördert. Parallel zum Aufbau der Wasserversorgung kümmerten sich die Hoetmarer Kameraden um die Rettung der Verletzten(darsteller) aus der mit Hilfe einer Nebelmaschine völlig verqualmten Scheune sowie um einen ersten Löschangriff. „7500 Liter Wasser stehen uns dafür an Bord der Fahrzeuge zur Verfügung“, erklärte Willi Kottenstedde. Eine Menge, die erst einmal weiterhilft, benötigt ein C-Rohr doch pro Minute etwa 100 Liter Wasser.

Geprobt wurde auch die Kommunikation mit den neuen Digitalfunkgeräten, die sich seit dem 1. Juni dieses Jahres im erweiterten Probebetrieb befinden und im kommenden Jahr den bisherigen Sprechfunk ersetzen sollen. „Ab der kommenden Woche werden auch die Fahrzeuge aller Löschzüge nach und nach mit Digitalfunkgeräten ausgerüstet“, erläuterte der Stellvertretende Feuerwehrleiter Lars Recker. Vorbereitet worden war die Gemeinschaftsübung der Löschzüge Freckenhorst und Hoetmar von Christoph Mense und Thomas Tünte. „Wir haben wichtige Erkenntnisse sammeln können“, bilanziert Tünte den Übungsverlauf. Erkenntnisse, die bei der anschließenden Nachbesprechung im Mittelpunkt standen und die dazu beitragen, die Abläufe in einem realen Einsatzfall weiter zu optimieren.

Quelle: Die Glocke

Samstag, 24. Juni 2017

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