Übung des Löschzuges Freckenhorst mit der Jugendfeuerwehr

Freckenhorst (bjo). Das Holzlager am Schloss Westerholt brennt lichterloh. Zudem sind drei Personen vermisst: Was sich anhört wie die Beschreibung eines großen Unglücks, war am Samstag zum Glück nur die Ausgangslage einer Übung, die der Löschzug Freckenhorst der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf zusammen mit der Jugendfeuerwehr durchführte.

 

25 aktive Kameraden des Löschzugs Freckenhorst und zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren am Samstag im Übungseinsatz. Eine der Herausforderungen: die Wasserversorgung aus dem Löschteich und vom Hydranten an der Everwordstraße aus sicherzustellen. Letztere Aufgabe übernahmen die Mitglieder der Jugendwehr. Vom Hydranten aus legten sie eine Versorgungsleitung bis zur angenommenen Brandstelle.

Im Mittelpunkt der Übung stand auch das Großlöschfahrzeug TLF 20-40, das mit einem Wassertank und einer Pumpe ausgerüstet ist. „Wir wollen feststellen, wie viel Wasser die Pumpe aus dem Löschteich heranschaffen kann“, machte Thomas Tünte das Ziel deutlich. Das Ergebnis: 3800 Liter pro Minute.

Bei ihrer Übung konnten die Kameraden auch auf die Unterstützung des Warendorfer Löschzugs zählen: ein Löschfahrzeug sowie die Drehleiter aus der Emsstadt waren am Samstag in Freckenhorst im Einsatz. Ihren Dank richteten Thomas Tünte und Paul Poppenborg, die die Übung für den Löschzug Freckenhorst und die Jugendfeuerwehr ausgearbeitet hatten, auch an die Familie von Westerholt: „Es ist hervorragend, dass wir die Veranstaltung auf diesem Gelände durchführen dürfen.“

Nach dem Ende der Übung am Schloss Westerholt blieb den Kameraden des Löschzugs Freckenhorst am Gerätehaus übrigens noch genügend Gelegenheit zur Nachbesprechung. Für den kulinarischen Teil hatte dabei die Freckenhorster CDU-Ortsunion gesorgt: Ihr Vorsitzender Martin Richter hatte die Kameraden schon vor der Übung mit Grillwürstchen in ausreichender Menge versorgt.

 

Quelle: Die Glocke

 

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Mittwoch, 18. Oktober 2017

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