Jahreshauptversammlung 2019 der Löschzüge Warendorf

Arbeitsreiches Jahr mit 3319 Einsatzstunden

Arbeitsreich war das abgelaufene Jahr für die Mitglieder der Löschzüge 1 und 2 der Feuerwehr Warendorf. Bei der Mitgliederversammlung am Freitag im Gerätehaus am Holzbach erinnerte Schriftführer Michael Stählker an 267 Einsätze mit 3319,5 Einsatzstunden, 24 Dienstabende mit 2420 Ausbildungsstunden sowie zahlreiche Brandsicherheitswachen, Seminar- und Lehrgangsteilnahmen.

„Wir sind auf einem sehr guten Wissensstand“, bilanzierte Tobias Aundrup. Auch könne man sich glücklich schätzen, so gut ausgestattet zu sein, ergänzte Thomas Stephan. Der stellvertretende Löschzugführer sprach allerdings auch negative Punkte an. „Wir müssen wieder mehr miteinander reden“, ist er überzeugt. Das unterstrich auch Löschzugführer Christian („Eddy“) Erpenbeck: Kameradschaft bedeute, die Frage zu stellen, was man für den anderen tun könne. „Es gibt kein ‚Wir’ oder ‚die’, kein ‚Nord’ oder ‚Süd’. Jeder ist zu jeder Zeit an jedem Standort willkommen“, unterstrich Erpenbeck.
Dass gerade in den Nachtstunden die Motivation, zu den Einsätzen zu kommen, steigen könnte, verhehlte Tobias Aundrup nicht. „Die Rahmenbedingungen stimmen“, ist er aber überzeugt und verwies auf die Ausschreibung für einen neuen Schlauchwagen, die 2020 erfolgen soll.
Unstimmigkeiten auf überörtlicher Ebene stellte Feuerwehrchef Christof Amsbeck in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Den von fünf Stellvertretern forcierten Rücktritt des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbands kritisierte der Leiter der Feuerwehr vehement: „Ich fühlte mich durch Hartmut Ziebs stets sehr gut repräsentiert.“ Der zurückgetretene Präsident habe erkennbar versucht, den Feuerwehren in Deutschland ein kompetentes, frisches, modernes und weltoffenes Image zu geben. „Wir müssen mutig und entschlossen für Werte wie demokratisches Verhalten, Toleranz, Weltoffenheit und die parteipolitische Neutralität der Feuerwehr einstehen“, forderte Amsbeck seine Zuhörer auf. „Die Feuerwehr ist nicht nur Retter in der Not, sondern gemeinschaftsstiftende Organisation in allen Städten und Gemeinden.“
Zur Gemeinschaft innerhalb der Löschzüge 1 und 2 gehört die Ehrenabteilung. Nach 18 Jahren stellte Hermann Merkentrup am Freitag sein Amt als Sprecher der Abteilung zur Verfügung, sein Nachfolger ist Günter Schlöpker. Auch zukünftig wollen sich die Abteilungsmitglieder beispielsweise regelmäßig zum Stammtisch treffen und die Kameradschaft pflegen.

Erfolgreich beim Leistungsnachweis waren (v. l.) Alexander Pumpe, Marc Schlöpker, Fabian Tünte,

Caroline Hagedorn, Andreas Giesbrecht, Jana Schwienhorst, Christian Olk, Marcel Schröder und Michael Wienker.

 

Dank für viele Dienstjahre: (v. l.) Stellvertretender Löschzugführer Thomas Stephan, Thomas Döhring, Martin Stählker,

Löschzugführer Christian („Eddy“) Erpenbeck und Stellvertretender Löschzugführer Tobias Aundrup.

 

Für ihr langjähriges Engagement in der Feuerwehr wurden die Jubilare (v. l.)

Hans-Joachim („Jonny“) Cillessen (60 Jahre in der Wehr) und Michael Slomski (25 Jahre) ausgezeichnet.

 

Kinderfeuerwehr geht an Start

Neu zum Schriftführer der Löschzüge 1 und 2 wurde am Freitag Christoph Stella gewählt, der nach 26 Jahren die Nachfolge von Alfons Kuhlmeier antritt und das Schriftführer-Amt in Zukunft zusammen mit Michael Stählker bekleidet. Die Kasse der Löschzüge prüfen im kommenden Jahr Martin Schlöpker und Frank Böse.
Neu in den Löschzügen begrüßt wurden Jan Philipp Große Dreimann, Daniel Heitkemper, Andreas Giesbrecht, Anja Perdun, Hannah Mehlis und Marina Aundrup.
Für Dienstjubiläen wurden Wayne Craggs, Liam Craggs, Christoph Buxbaum (alle zehn Jahre), Michael Slomski (25 Jahre), Otto Höhne (40 Jahre), Hans-Joachim („Jonny“) Cillessen und Alfons Beckmann (beide 60 Jahre) ausgezeichnet. Ehrungen für die Teilnahme am Leistungsnachweis erhielten Andreas Giesbrecht, Caroline Hagedorn, Christian Olk, Jana Schwienhorst, Fabian Tünte, Michael Wienker (alle einmal), Alexander Pumpe und Marcel Schröder (beide dreimal), Marc Schlöpker (15mal) sowie Andreas Schröder (35mal).
Auch offiziell an den Start gehen soll Ende Januar die Kinderfeuerwehr der Löschzüge 1 und 2, in der Jungen und Mädchen ab sechs Jahren erste Feuerwehr-Erfahrungen sammeln können. „Bis zu 30 Kinder können wir aufnehmen“, erläuterte Caroline Hagedorn (Bild). Vier Betreuer werden die Kinder-Wehr leiten. Anmeldungen sind per E-Mail möglich.
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Quelle: Die Glocke

 

Freitag, 03. April 2020

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