Jahreshauptversammlung 2018 der Löschzüge Warendorf

Auf ein ereignisreiches Jahr 2018 haben die Angehörigen der Löschzüge I und II der Stadt Warendorf am Freitagabend zurückgeblickt: 310 Einsätze mit 3176 geleisteten Einsatzstunden, einer Vielzahl von Brandwachen, Lehrgängen, Seminaren und Übungsstunden für den Leistungsnachweis ergäben eine „Vollbeschäftigung“, so Schriftführer Michael Stählker im Jahresrückblick.

Aber auch Kameradschaftsabende, der „Tag der offenen Tür“ am Standort Nord, Radtouren, der Nikolaus-Brunch und das Ablegen von Sport- und Rettungsabzeichen seien Höhepunkte im Jahresablauf der beiden Löschzüge gewesen.
Zugführer Christian (Eddy) Erpenbeck hatte zuvor die Kameraden begrüßt. In der Totenehrung gedachte die Versammlung der Feuerwehrmänner Robert Schütte und Anton Berghaus. Helmut Merkentrup als Führer der Ehrenabteilung berichtete von vielen Unternehmungen seiner Truppe, bei denen die Aktiven stets sehr hilfreich gewesen seien: „Man braucht nur mit den Fingern zu schnippen, schon sind sie da und helfen.“
Danach referierten die Zugführer und ihre Stellvertreter jeweils über verschieden Themen: Eddy Erpenbeck blickte auf die Einsätze zurück: „Von den 310 Einsätzen waren 85 Katastropheneinsätze wegen des Orkantiefs ,Friederike’.“ Ungewöhnliche Einsätze seien der Brand eines Pferdetransporters beim Bundes-Championat und die Geldautomaten-Sprengung in der Freckenhorster Straße gewesen.
Manuel Sommer berichtete von einer nunmehr sehr guten Fahrzeug-Ausstattung und „einem neuen Zeitalter, was die optimale Mann-Ausstattung“ angehe. Thomas Steinhoff stellte fest, dass die Bereitschaft zur Fortbildung auch durch Führungs-Lehrgänge erfreulicherweise sehr hoch sei.

Martin Stählker geht in den Ruhestand.

 

Martin Stählker resümierte bezüglich der Personalausstattung, dass „es keinerlei Personalprobleme gebe“. Er war es auch, der anschließend im Mittelpunkt stand: Stählker, der momentan noch auf der Feuerwehr-Leitstelle des Kreises arbeitet, wird im Oktober in den Ruhestand gehen und dann auch seine Tätigkeit als stellvertretender Zugführer des Löschzuges II beenden. Thomas Steinhoff hielt die Laudatio auf diesen „verdienten Feuerwehrmann und vielseitigen Ausbilder und Lehrgangsleiter“. Als Nachfolger für Martin Stählker kandidierten Tobias Aundrup, Michael Slomski und Gerd Tünte, wobei Tobias Aundrup bei der „Anhörung“ genannten Wahl die meisten Stimmen bekam.

In die Führungsriege aufgenommen wurde Tobias Aundrup. Das Bild zeigt (v.l.) Christof Amsbeck, Eddy Erpenbeck,

Tobias Aundrup, Martin Stählker, Thomas Steinhoff und Manuel Sommer

 

Seit 50 Jahren Mitglied der Feuerwehr sind

Franz-Josef Kroos (l.) und Udo Heitmann.

 

Für jeweils 75-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurden Bernhard Gnegel (l.) und Franz Stählker geehrt.

   

 Quelle: Die Glocke

Freitag, 22. März 2019

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