Feuerwehr rettet Kind aus verqualmtem Gebäude

Starker Rauch steigt aus den Fenstern im Kindergarten an der Kirchstraße in Warendorf. Eine unbekannte Anzahl an Kindern befinden sich noch im Gebäude, und zwei Erzieher sind zurück in den Qualm, um die Kinder zu retten.

Diese dramatische Meldung war jetzt das Stichwort für die Einsatzübung der Löschzüge 1 und 2 Warendorf.

 

Eine starke Rauchentwicklung erwartete die Feuerwehr

beim Eintreffen am Kindergarten.


Durch die Rauchentwicklung wurde automatisch die Brandmeldeanlage ausgelöst, sodass Feuerwehr und Rettungsdienst direkt alarmiert wurden. Nach dem Eintreffen des ersten Hilfelöschfahrzeugs vom Standort Nord trafen kurz danach Einsatzleitwagen, ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug und die Drehleiter vom anderen Standort (Am Holzbach) an der Einsatzstelle ein.
Bereits während der Anfahrt machten sich die Einsatzkräfte Gedanken über die Fahrzeugaufstellung in der engen Altstadt, um einander nicht zuzuparken. Dann lief alles routiniert ab. Die Kameraden bauten Wagen und Schläuche auf, und mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz wurden in das stark verqualmte Gebäude geschickt. Sie durchsuchten mit Wärmebildkameras das Gebäude und konnten zwei Erzieherinnen sowie ein Kind aus dem Gebäude retten. Alle anderen Kinder hatten sich bereits zu den bekannten Sammelpunkt begeben.

Das Aufstellen der Einsatzfahrzeuge musste wegen der Enge gut durchdacht werden.


Und die gab es tatsächlich. Während im Innern des Gebäudes Simulationspuppen gerettet werden mussten, standen draußen viele Kindergartenkinder und konnten die Übung der Feuerwehr hautnah miterleben. Im Anschluss an die Übung gab es für die Kräfte der Feuerwehr noch eine Führung durch den Kindergarten, um die örtlichen Gegebenheiten und Fluchtwege besser kennenzulernen.

Der Gruppenführer erteilt letzte Anweisungen, bevor es ins Gebäude geht.

Quelle: Die Glocke

Samstag, 25. November 2017

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